Volksbank-Mitte trotzt dem Niedrigzins

Zufrieden: Der Vorstand der Volksbank-Mitte mit von links Björn Henkel, Rolf Döring und Holger Willuhn. Foto: Schröter

Northeim/Duderstadt. Die Volksbank Mitte blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück.

Trotz schwieriger Begleitumstände ziehen Vorstandssprecher Holger Willuhn und seine Vorstandskollegen Rolf Döring und Björn Henkel eine positive Bilanz.

Die größte Herausforderung für alle Banken sei das niedrige Zinsniveau, das nach Einschätzung Willuhns auch in den kommenden Jahren anhalten werde. „Dennoch zeichnet sich das Jahr 2014 für uns durch steigende Zahlen in allen Sparten des Bankgeschäfts aus.“

Die um stolze 24 Millionen Euro gestiegene Bilanzsumme von 856 Millionen Euro (Vorjahr 832 Millionen), ein gutes Ergebnis von 3,1 Millionen Euro (vergleichbar mit 2014), ein Anstieg des Eigenkapitals von 74,3 Millionen auf 80,2 Millionen Euro sowie 991 neue Mitglieder (aktuell 27 066) seien wichtige Eckdaten für das vergangene Geschäftsjahr.

„Die Kundeneinlagen sind erfreulich um 2,6 Prozent von 694 Millionen auf 713 Millionen Euro gestiegen“, berichtete Björn Henkel, der seit Juli 2014 zum Vorstand gehört. Dabei sei festzustellen, dass die traditionellen Sparprodukte nicht mehr so stark nachgefragt würden. „Immer mehr Gelder werden aufgrund der schnellen Verfügbarkeit auf Tagesgeld- oder Girokonten vorgehalten“, so Henkel. Die Mitglieder hätten ihr Geld in 2014 außerdem verstärkt in Fonds investiert. „In Fonds unseres Verbundpartners Union Investment flossen zusätzlich rund 18 Millionen Euro, so dass sich der Bestand von 179 Millionen auf 197 Millionen Euro erhöhte.“

Was das Kreditgeschäft angeht, hat die Volksbank Mitte den Bestand von 394 Millionen auf 402 Millionen erhöht. Rund 55 Prozent der Kredite fallen i auf Firmenkunden. „Das positive wirtschaftliche Umfeld sowie die niedrige Arbeitslosigkeit in unserem Geschäftsgebiet tragen entscheidend zu dieser positiven Kreditentwicklung bei“, sagt Henkel. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Vorstand von einer weiteren Verbesserung aus.

„Die Volksbank Mitte ist nach wie vor ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region“, betonte Rolf Döring. Ende 2014 waren 245 Mitarbeiter (drei weniger als ein Jahr zuvor) sowie 18 Auszubildende beschäftigt. Zum 1. August diesen Jahres werde man zusätzlich einen Ausbildungsplatz als IT-Kaufmann besetzen. „Mit unserem Ausbildungsprogramm setzen wir auf Personalentwicklung aus den eigenen Reihen“, so Döring.

Eine erfreuliche Nachricht gibt es für die Mitglieder der Volksbank Mitte. Wie in den vergangenen Jahren will der Vorstand dem Aufsichtsrat eine Dividende von sieben Prozent vorschlagen. (per)

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