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100 Besucher bei Veranstaltung der Musikalischen Jugendförderung

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Von: Rosemarie Gerhardy

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Die Mitwirkenden der 120. Jugendmatinee mit den Lehrern (von links) Simone Mittelbach, Christian Baufeldt, Carsten Armbrecht und Endre Toth.
Die Mitwirkenden der 120. Jugendmatinee mit den Lehrern (von links) Simone Mittelbach, Christian Baufeldt, Carsten Armbrecht und Endre Toth. © Baufeldt/nh

Die 120. Jugendmatinee in der Aula des Northeimer Gymnasiums Cornivianum am Sonntag war laut Veranstalter ein voller Erfolg: Rund 100 Gäste besuchten die Veranstaltung der Musikalischen Jugendförderung, bei der Nachwuchstalente ihr Können vorstellten und musikinteressierte Kinder und Jugendliche verschiedene Instrumente ausprobieren konnten.

Northeim – „Mit so vielen Besuchern hatten wir nicht gerechnet“, freute sich dann auch Christian Baufeldt von der Musikalischen Jugendförderung, der auch durch das Programm des ersten Teils führte. Er erläuterte vor jedem Beitrag in Kurzform die jeweilige Instrumentengruppe.

Noemi Elsässer spielte in Begleitung ihres Lehrers Endre Toth ein Menuett von Händel auf der Trompete. Bläser und Streicher waren laut Baufeldt bei der Matinee perfekt gemischt. Till Fricke (Cello) musizierte mit Lehrerin Simone Mittelbach zwei Stücke von Louis Spohr. Die beiden jüngsten Teilnehmerinnen Charlotte und Johanna Rang (7 und 10 Jahre, Blockflöte) spielten laut Baufeldt eine Volksweise aus England. Rabea Fuchs trug „November“ von Wolfgang Fuchs vor.

Es folgten zwei schwedische Volkstänze auf zwei Geigen mit Joshua Haase und Lehrer Carsten Armbrecht. Sinthgunt Sandberg zeigte laut Baufeldt „die perfekte Leichtigkeit“ auf dem Horn bei Bachs „Bourree“ und Purcells „Allegretto“. Eine Seltenheit gab es dann mit dem 1. Satz des Konzertes für vier Bratschen von Georg Philipp Telemann zu hören. Gunnar Ferber sowie Linda und Paula Duske intonierten zusammen mit Lehrer Carsten Armbrecht ein Stück mit schwierigem „Fugato“. Für die erkrankte Mira Hampe (Querflöte) sprangen Baufeldt (Fagott) und Armbrecht (Flügel) ein, die ein von Baufeldt komponiertes Stück vortrugen. Im weiteren Verlauf des Programms zeigte sich Jannis Ferber auf seinem Cello in Bestform beim 2. Satz des Concertinos in C-Dur von Julius Klengel. Musikalischer Höhe- und Endpunkt des ersten Teils war der Vortrag von Joshua Haase am Klavier, der von seinem Vater begleitet wurde. Sie spielten das Jazzstück „Intermezzo“ des ukrainischen Komponisten Nicolai Kasputin,

Im Rahmen der Jugendmatinee wurde auch Maria Soltesz als offizielle Mitarbeiterin der Musikalischen Jugendförderung verabschiedet. Sie war viele Jahre als Kontrabass-Lehrerin für die Jugendförderung tätig. Nach dem Musikprogramm ging es an das Ausprobieren der Instrumente. „Das Interesse und die Neugierde der Kinder war enorm“, freut sich Baufeldt, der hofft, dass sich so manche von ihnen für das Erlernen eines Instruments begeistern können.

Die nächste Matinee ist laut Baufeldt so gut wie sicher. Sie soll wieder als Adventsmatinee im Dezember stattfinden. (rom)

Instrumente ausprobieren: Simone Mittelbach erklärt einem interessierten Kind ein Cello.
Instrumente ausprobieren: Simone Mittelbach erklärt einem interessierten Kind ein Cello. © Baufeldt/nh

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