Kommunalwahl und Bundestagswahl steht an

Stadt Northeim eröffnet Briefwahllokal: Wahlzettel ist diesmal riesig

Das Wahlteam der Stadtverwaltung Northeim mit von links Lena Tristram, Uwe Ritter, Mario Mirth, Niklas Beyer, Katharina Sander, Mona Träbing, Kathrin Stennek, Laura-Sophie Fabian und Sabine Heise.
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Das Wahlteam der Stadtverwaltung Northeim mit von links Lena Tristram, Uwe Ritter, Mario Mirth, Niklas Beyer, Katharina Sander, Mona Träbing, Kathrin Stennek, Laura-Sophie Fabian und Sabine Heise.

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 12. September gehen bei der Stadt Northeim in die Endphase.

Northeim - Neben dem Landrat und dem Kreistag müssen am 12. September auch der Stadtrat und Ortsräte gewählt werden. Wer das am 12. September nicht im Wahllokal kann, der kann auch per Brief wählen. Am Montag öffnet die Stadt Northeim ihr Briefwahlbüro im Erdgeschoss des Rathauses (Raum 7).

Insgesamt neun Mitarbeiter zählt dass Team, das im Rathaus die Kommunal- und die zwei Wochen später stattfindende Bundestagswahl vorbereitet. Seit November laufen die Planungen, die dieses Mal wegen Corona über das sonst Übliche, wie Wahlzettelvorbereitung, Suche nach Wahlhelfern und Wahllokalen, Aktualisierung des Wählerverzeichnisses sowie Parteien- und Kandidatenzulassung hausgehen.

So müssen dieses Mal zusätzlich beispielsweise auch alle Wahlräume coronakonform nutzbar und zugänglich sein, sagt Fachbereichsleiter Bürgerdienste Uwe Ritter. Schön wäre es auch, wenn alle Wähler zur Wahl am 12. September oder vorher im Briefwahlbüro eigene Kugelschreiber mitbringen könnten, und natürlich müsse während des Wahlvorgangs Maske getragen werden. Das Briefwahlbüro ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr geöffnet, zusätzlich auch am Freitag vor der Wahl von 7 bis 13 Uhr.

23.641 Wahlberechtigte in der Stadt

Die Wahlbenachrichtigungen an die insgesamt 23 641 Wahlberechtigten ab 16 Jahre in Northeim und Ortschaften sind in diesen Tagen per Post verschickt worden, sagt Ritter. Wer eine solche in den nächsten Tagen nicht bekommen sollte, der könne sich im Rathaus unter Tel. 05551/966171, melden und dort das Wählerverzeichnis einsehen.

Für die Wahl am Sonntag, 12. September von 8 bis 18 Uhr würden für die Besetzung der Wahlvorstände in den 35 Wahllokalen auch noch Wahlhelfer gesucht, fährt Ritter fort. Insgesamt benötige die Stadt 280 ehrenamtlich Wahlhelfer. Die sollen das auch nicht ganz umsonst machen. So zahle die Stadt pro Beisitzer im Wahlvorstand für den Wahltag 40 Euro Aufwandsentschädigung. Der Vorsitzende des jeweiligen Wahlvorstands bekommt sogar 50 Euro.

Riesiger Wahlzettel: Lena Tristram, Azubi bei der Stadt, zeigt den Wahlzettel für die Ratswahl. Daneben Zettel für den Kreistag (blau), Landrat (rot) und Ortsrat (gelb).

Die Wähler ihrerseits müssen sich, egal ob sie vorher per Briefwahl zuhause oder im Briewahlbüro oder auch am Wahltag direkt im Wahllokal wählen, auf einige Arbeit einstellen. Nicht nur dass sie für die Wahl zum Kreistag und Stadtrat sowie in den Dörfern auch für den Ortsrat jeweils bis zu maximal drei Kreuzchen pro Zettel machen dürfen.

Wahlzettel 65 Zentimeter lang

Sie müssen hinterher auch kräftig falten, damit die Zettel in die Umschläge hineinpassen. Allein der Wahlzettel für die Stadtratswahl mit seinen 101 Kandidaten ist 61 Zentimeter breit und 65 Zentimeter lang, der für den Kreistag nur etwas kleiner. Damit die Qual der Wahl in der Wahlkabine nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt, werden alle Wahlzettel mit allen Kandidaten in Kürze auch im Internet auf der Seite der Stadt northeim.de unter dem Link Wahlen einsehbar sein.

Wer am Wahltag, 12. September, nicht wählen gehen kann, der hat die Möglichkeit zur Briefwahl entweder im Briefwahlbüro im Rathaus oder von zu Hause aus per Post. Die Briefwahlunterlagen können entweder postalisch oder digital über die Internetseite der Stadt northeim.de unter dem Link Wahlen beantragt werden.

Die Briefwahlmöglichkeit für die zwei Wochen später, am 26. September, stattfindende Bundestagswahl startet erst am Montag, 30. August. Auch dafür wird man dann im Briefwahlbüro im Rathaus seine Stimme abgeben können. (Axel Gödecke)

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