Rocknacht: Northeimer Waldbühne ist wieder erwacht

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Krönender Abschluss: Die Rockformation Geneses verzauberte ihr Publikum mit Genesis-Songs auf der Northeimer Waldbühne.

Northeim. Die Rocknacht lockte fast 1000 Besucher an. Von Klassik bis Rock reichte das musikalische Angebot beim ersten Konzert seit vier Jahren.

Die Wiederbelebung der Northeimer Waldbühne scheint geglückt. Annähernd 1000 Besucher pilgerten am Freitagabend per Shuttle-Bus oder zu Fuß zur Rocknacht und feierten bis in die Nacht.

Die Braunschweiger Eventagentur „Media Rank Musik Management“ und das Veranstalter-Team mit Jens Bäumler, Fabian Piekert und Fabian Rosenberg hatten ein vielfältiges Programm für die erste Rocknacht mit heimischen Formationen und national bekannten Cover-Rockbands zusammengestellt.

„Wir spielen zwar keinen Rock, wollen die Waldbühne aber rocken“, sagte Ditmar Goll, Dirigent des Northeimer Nachwuchs-Orchester, das den Konzertabend eröffnete. Munter und beschwingt nahm die Raggae- und Pop-Band Yoyo den musikalischen Ball auf. Mit karibischen Songs nahm die Formation ihr Publikum mit an die Südsee. Ganz allein auf der Bühne war die Berliner Sängerin Steph, die sich mit ihrer melodischen Stimme und auf Deutsch ge-sungen in die Herzen der Zuhörer sang. Die Formation Layla zollte ihrem Idol Eric Clapton wunderbar Tribut. Gekonnt präsentierten die Musiker um ihren Frontmann Florian Becker die Clapton-Songs wie Layla und anderen.

Rocknacht mit 1000 Musikfans auf der Waldbühne

Krönender Abschluss war „Geneses“, die die Lieder der britischen Rock-Band Genesis interpretierten. Songs wie „Land of Confusion“, „Invisible Touch“ und weiteren sangen die Musiker mit ihrem Frontman Alex van den Berg.

Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser ist zuversichtlich, dass die wieder hergerichtete Waldbühne immer öfter als Veranstaltungsort genutzt wird. „Wir müssen am Ball bleiben und weiterspielen“, so der Verwaltungschef.

„Die Unterstützung hier in Northeim ist einfach klasse. So ein Miteinander haben wir noch nie erlebt“, sagte Jens Bäumler, der sowohl der Stadtverwaltung als auch den Vereinen dankte, die die Waldbühne hergerichtet hatten. Er dankte auch den Besuchern, die schließlich über das Projekt entschieden haben. Mehr als 700 Karten waren im Vorverkauf weggegangen.

Die Rocknacht soll auf jeden Fall wiederholt werden. Denkbar wären weitere Projekte mit anderen Musikrichtungen. „Wir liefern alles, außer Techno“, sagte der Eventmanager. „Zuerst werden wir schauen, was die Northeimer musikalisch interessiert“, ergänzte sein Kollege Fabian Piekert. Denkbar wäre ein Beatles- und Sinatra-Abend. Auf jedem Fall sollen auch Lokalformationen die Abende eröffnen.

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