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Wasserspielplatz am Bleichewall ist trotzdem noch im schlechten Zustand

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Von: Rosemarie Gerhardy

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Seit Dienstag plätschert der Brunnen wieder: Martin Steinhoff hat die Pumpe wieder angeschlossen und für frisches Wasser im Regentrudebrunnen am Bleichewall gesorgt.
Der Brunnen plätschert wieder: Martin Steinhoff hat die Pumpe wieder angeschlossen und für frisches Wasser im Regentrudebrunnen am Bleichewall gesorgt. © Rosemarie Gerhardy

Der Zustand des Wasserspielplatzes am Bleichewall ist in keinem guten Zustand: Das Wasser floss lange nicht mehr, der Grund ist braun mit Ablagerungen belegt.

Northeim – „Wir sind ebenfalls sehr irritiert über den Zustand der Regentrude“, so Arthur Lutsch, Geschäftsführer von Wohnen in Northeim. Seine Amtsvorgängerin Katherina Franzke hatte die Anlage 2017 initiiert. Es war ihr laut Lutsch „eine Herzensangelegenheit, den Schandfleck, den der Bleichewall damals darstellte, zu verschönern.“ Die Wohnungsbaugesellschaft hat der Stadt für die Wasserspielfläche, die 2017 eingeweiht wurde, 40 000 Euro gespendet. Seitdem wurde auch die Pflege weiterhin mit 50 Prozent im Rahmen einer Spende von Wohnen in Northeim finanziert.

Die Verantwortung für die Unterhaltung liege aber bei der Stadt, so Lutsch, der aber am Diesntag, 21. Juni, in Absprache mit der Stadt dafür gesorgt hat, dass die Pumpe wieder in Gang gesetzt wird. Sie war nicht richtig angeschlossen, berichtet Martin Steinhoff von der Firma Alfred Steinhoff aus Markoldendorf auf HNA-Nachfrage und bringt mit fachmännischen Handgriffen den Stein wieder zum Sprudeln.

Die Firma war nicht nur bei der Errichtung der Anlage eingebunden, sondern hat auch jahrelang den Brunnen in Schuss gehalten. „Einmal wöchentlich waren wir da, um die Anlage zu pflegen, und im Frühjahr haben wir beim Brunnen eine Grundreinigung vorgenommen“, so Steinhoff. Doch aus Kostengründen habe die Stadt wohl die Betreuung anderweitig vergeben.

Die Pflege und Reinigung der Anlage ist an ein externes Unternehmen vergeben, so Saskia Baumgärtner, vom Presseteam der Stadt auf HNA-Nachfrage, wer sich jetzt um die Regentrude und den Wasserspielplatz kümmert. Der Pflegeaufwand belaufe sich auf rund 5800 Euro jährlich. Monatlich sei jeweils einmalig ein Wasserwechsel vorgesehen, sowie alle 14 Tage eine Reinigung der Brunnenfläche von Unrat. Bei Bedarf oder auf Hinweis seien auch zusätzliche Arbeiten durchzuführen. Der Defekt an der Anlage sei am Freitag, 17. Juni, durch die ausführende Firma bei der Stadt angezeigt worden.

Bis zum Redaktionsschluss am Dienstag, 21. Juni, unbeantwortet blieben seitens der Stadt die HNA-Nachfrage, ob noch eine Grundreinigung der Gesamtfläche des Brunnens vorgesehen sei, auch welche Voraussetzungen für die Wasserqualität bei einem Wasserspielplatz gelten und ob weitere Arbeiten zur Pflege erfolgen sollen. (Rosemarie Gerhardy)

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