Finanzausschuss stimmt Etat-Änderung zu

Wehr bekommt wieder Gerätewart

Auch eine solche Tragkraftspritze wird von einem Gerätewart instandgehalten. Archivfoto: dpa

Northeim. Die Northeimer Feuerwehren können sich freuen: Die seit einem Jahr vakante Stelle des Gerätewartes zur Wartung der Ausrüstungen aller Wehren im Stadtgebiet soll wieder besetzt werden.

Der Finanzausschuss des Northeimer Rates stimmte Änderungen des Haushaltsentwurfs 2015 zu. Darin sind 53 000 Euro für den Gerätewart eingestellt. Der Rat muss den Etat noch verabschieden. Finanziert werden sollen die Personalkosten für die volle Gerätewartstelle laut Kämmerer Jörg Dodenhöft durch Einsparungen bei Sachmitteln.

Der Kämmerer hatte dem Ausschuss eine ganze Liste von Änderungen im Etatentwurf vorgelegt, die einstimmig verabschiedet wurde.

Letztlich bleibt es bei einem ausgeglichenen Ergebnishaushalt. Dies ist allerdings nur dadurch zu erreichen, dass der für 2015 geplante zweite Abschnitt der Rhumeabgrabung zum Zwecke eines besseren Hochwasserschutzes verschoben wird. Einsparung: 390 000 Euro.

Vergnügungssteuer rauf

Außerdem stimmte der Ausschuss dem Verwaltungsvorschlag zu, die Vergnügungssteuer, die Spielhallen an die Stadt zu zahlen haben, von 15 auf 17 Prozent anzuheben. Das bringt eine Mehreinnahme von 80 000 Euro.

Hallen-Wiederaufbau

Größter Investitionsposten bleibt der von der Versicherung finanzierte Wiederaufbau der abgebrannten Mehrzweckhalle Höckelheim (1,5 Millionen Euro), gefolgt von der Brückensanierung in Hollenstedt (208 000 Euro) und dem Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeugs für die Feuerwehr Höckelheim (265 000 Euro).

Brücke in Wiebrechtshausen

Verschiebungen gab es in der mittelfristigen Investitionsplanung. So soll 2016 die Dünenbrücke in Wiebrechts-hausen saniert werden. 2018 kommt die Mühlenbachbrücke in Hohnstedt dran. Die Brücken Düne/Blumenstraße und Leimkebach in Langenholtensen rücken nach hinten auf die Jahre 2019 und später.

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