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Weichen für Neubaugebiet in Northeimer Ortschaft Bühle gestellt

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Von: Niko Mönkemeyer

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Getreidefeld vor einer Neubausiedlung
Blick vom Hannenberg: Auf dieser Ackerfläche soll das neue Baugebiet am südlichen Ortsratsrand von Bühle entstehen. Für die 10 bis 15 Baugrundstücke gibt es bereits genügend Interessenten – aus dem Ort, aber auch von außerhalb. © Niko Mönkemeyer

Für junge Familien, die in Bühle ein Eigenheim bauen möchten, gibt es gute Nachrichten.

Bühle – Wie Ortsbürgermeister Fabian Ernst im Anschluss an die jüngsten Sitzung des Ortsrates mitteilte, wurde für das etwa 1,4 Hektar neue Baugebiet unterhalb des Hannenberges, das Flächen für 10 bis 15 Bauplätze bietet, ein Erschließungsträger gefunden. „Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, könnten dort in anderthalb Jahren die ersten Häuser stehen“, zeigt Ernst sich hinsichtlich der Entwicklung des neuen Baugebietes optimistisch.

Knackpunkt für die Planungen war zunächst der vom Landkreis Northeim geforderte 100-Meter-Abstand des Baugebietes zum Wald (wir berichteten). Diese Forderung ist laut Ernst aber jetzt vom Tisch. „Wir haben hier jetzt dieselbe Regelung wie beim Neubaugebiet in Northeim, also ein Abstand von 50 Metern, und der ist für den Erschließungsträger okay.“

Hundedreck

Zu einem echten Aufregerthema im Ort hat sich nach den Worten von Ernst das Verhalten einiger Hundehalter entwickelt, die sich nicht um die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner auf den öffentlichen Grünflächen kümmern.

Dem Vorschlag, Hundehaltern Kotbeutel in der Ortschaft zur Verfügung zu stellen, erteilte der Ortsrat eine Absage. „Wir appellieren an die Halter, selbst für die Beseitigung zu sorgen“, sagt Ernst und betont, dass bereits viele Bürger, die bislang bereit waren, öffentliche Grünflächen vor ihren Häusern in Ordnung zu halten, angesichts des vielen Hundedrecks nicht mehr dazu bereit seien. Auch die Tatsache, dass einige Halter zwar den Kot ihrer Hunde aufsammeln, aber die Beutel dann einfach in die Büsche entsorgen oder in die Mülleimer an Ruhebänken werfen, wird nach den Worten von Ernst von vielen Einwohnern beklagt.

„Wir haben entschieden, dass wir jetzt an den bekannten Hunderouten zusätzliche Mülleimer anbringen, damit das nicht mehr passiert“, so Ernst. „Und der Ortsrat wird auch dafür sorgen, dass die Mülleimer an den Wanderwegen rund um Bühle regelmäßig geleert werden.“

Das Wanderwegenetz habe man übrigens inzwischen digital erfasst, so der Ortsbürgermeister. „An der Wandertafel im Bereich der ehemaligen Telefonzelle können sich Interessierte die Strecken per QR-Code aufs Handy laden“. Darüber hinaus sollen im Ort die Infokästen auf Vordermann gebracht werden, ergänzt Ernst und betont, dass sich die Stadt Northeim an den Kosten beteiligen wird.

Parkplätze

Ein weiteres heftig diskutiertes Thema in Bühle ist das Parken. Hierzu appelliert der Ortsrat an die Einwohner, beim Abstellen ihrer Autos daran zu denken, dass öfters große Landmaschinen im Ort unterwegs sind. „Zusammen mit der Stadt wollen wir jetzt überlegen, ob zwischen dem Spielplatz und dem Feuerwehrhaus möglicherweise zusätzliche Parkflächen geschaffen werden können“, berichtet Ernst.

Vandalismus

Geärgert hat sich der Ortsbürgermeister über einen Fall von Vandalismus, denn im Bereich einer Sitzecke am Sportplatz wurde eine alte Sandsteinmauer mutwillig beschädigt. „Die Mauer war zwar schon reichlich in die Jahre gekommen, aber das ist doch kein Grund, dort alles kaputtzumachen“, macht Ernst seinem Ärger Luft. „Jetzt muss sie komplett abgerissen werden.“ (Niko Mönkemeyer)

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