Weihnachtsmarkt: Das Konzept bleibt gleich

Weihnachtsmarkt: Erstmals standen die Buden in diesem Jahr auf dem Münsterplatz. Besondere Attraktion war der Zirkus, dessen Zelt im Hintergrund zu sehen ist. Foto:  Schrader/nh

Northeim. Eine zufriedene Bilanz des Weihnachtsmarktes auf dem Münsterplatz haben Northeimer Stadtmarketing und die Standbetreiber gezogen.

„Es war immer was los“, sagte Stadtmarketing-Geschäftsführerin Tanja Bittner. Auch das regnerische Wetter in den zehn Tagen vor Weihnachten habe kaum Auswirkungen auf den Besuch gehabt, bestätigt Andreas „Hucki“ Krummacker, der unter den Standbetreibern der Hauptorganisator des Weihnachtsmarktes ist.

Vor allem die Abende mit verlängerten Öffnungszeiten waren nach Bittners Worten Besuchermagneten. Quer durch die Generationen seien die Menschen auf den Münsterplatz gekommen.

Mehr Platz in der Mitte

Am grundsätzlichen Konzept soll nach ihren Worten im nächsten Jahr festgehalten werden. Möglich sei aber beispielsweise, durch eine leicht veränderte Standanordnung mehr Platz in der Mitte des Weihnachstmarktbereiches zu schaffen.

Bittner würde es begrüßen, wenn der Zirkus Lieberum auch im 2015 wieder den Weihnachtsmarkt bereichert, um insbesondere Familien mit Kindern etwas Besonderes zu bieten. Er habe im Verlauf der Zeit einen wachsenden Zulauf von Besuchern gefunden. Etwas vergleichbares gebe es in der Region bei einem Weihnachstmarkt nicht, betonte die Stadtmarketing-Geschäftsführerin. Ob der Zirkus wieder sein Zelt auf dem Münsterplatz aufschlägt, sei aber noch offen. Auch das Thema Märchen soll weiterhin über dem Weihnachtsmarkt stehen.

Hackschnitzel und Platten

Die Platzbefestigung mit Hackschnitzeln und den Wegen aus Kunststoffplatten hat sich aus Sicht des Stadtmarketings bewährt. Bittner setzt nun auf die Zusagen von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser, für Verbesserungen zu sorgen. So für einen Niveauausgleich zwischen den Rasenflächen und den Wegen auf dem Platz, damit darauf das Verlegen der sechseckigen Kunststoffplatten leichter und ohne Senken in den Laufwegen des Marktes möglich wird. Auch wolle die Stadt Kunststoffplatten für 200 Quadratmeter Wege kaufen, um den Stadtmarketingverein künftig von den Mietgebühren zu entlasten. (ows)

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