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Umsätze auf Northeimer Weihnachtsmarkt so gut wie vor Corona

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Von: Axel Gödecke

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Der Northeimer Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz.
Der Northeimer Weihnachtsmarkt auf dem Münsterplatz. © Hubert Jelinek

Die Organisatoren des Northeimer Weihnachtsmarktes sind mit dem Markttreiben während der Adventszeit 2022 auf dem Münsterplatz außerordentlich zufrieden.

Northeim - Das betonen übereinstimmend Tanja Bittner, Geschäftsführerin des ausrichtenden Stadtmarketingvereins, und Andreas Krummacker, Sprecher der Schausteller auf dem Weihnachtmarkt und Mitorganisator.

Nach zwei Jahren voller Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie seien die Standbetreiber mit den Umsätzen zufrieden, heißt es vom Stadtmarketing. Andreas Krummacker, Betreiber des Traditions-Marktstands „Huckys Glühweintreff“ spricht sogar davon, dass der Umsatz besser war, als 2019, also dem letzten Jahr vor Corona.

Andreas Krummacker
Andreas Krummacker, Schausteller © Axel Gödecke

„Vor allem die ersten beiden Wochenenden sind überdurchschnittlich gut besucht gewesen“, ergänzt Tanja Bittner vom Stadtmarketing. Viele Besucher aus Northeim und der Region schätzten nach ihren Angaben das heimelige Ambiente auf dem Münsterplatz, „fern ab von Massengeschiebe und Großstadthektik“.

Erfreulich sei auch, dass der Weihnachtsmarkt sich inzwischen als beliebter Anziehungspunkt für alle Altersgruppen entwickelt habe, so Bittner. Dazu hätten auch die thematischen Abende mit X-MasRock, Schlager oder die DJ-Homecoming-Party am 23. Dezember sowie die vielen Programmbeiträge von Musikern und Musikvereinen aus der Region an den Wochenenden beigetragen.

Etwas schade fand Schausteller Krummacker, dass es bei der Homecoming-Party am Vorabend des Heiligen Abends extrem geregnet habe. Trotzdem sei der Abend mit mehreren Hundert Besuchern ein Erfolg gewesen. Krummacker: „Wäre das Wetter schön gewesen, dann wäre der Abend eine richtige Granate gewesen.“ Bewährt habe sich die Weihnachtsmarktaufstellung mit den Freiflächen und Nischen in der Mitte des Marktes. Auch die drei neuen geschützten Hütten mit Raum für mehr als zehn Personen seien beliebte Treffpunkte gewesen.

Tanja Bittner, Geschäftsführerin Stadtmarketing Northeim
Tanja Bittner, Geschäftsführerin Stadtmarketing Northeim © Axel Gödecke

Groß war nach den Worten der Stadtmarketinggeschäftsführerin auch die Resonanz beim 3. KSN-Cup im Eisstockschießen: Mit 39 Teamanmeldungen habe man an den Start des Winterspaßes vor der Corona-Pandemie locker anknüpfen können. Viele Firmen hätten die Eisstockbahn für ihre Weihnachtsfeier als winterliches Teamevent angemietet.

Für das nächste und auch das übernächste Jahr planen die Organisatoren im Stadtmarketing-Vorbereitungsteam übrigens mit einem Northeimer Christmarkt wieder auf dem Northeimer Marktplatz.

Der Grund: In diesem Frühjahr soll mit der Umgestaltung des Münsterplatzes im Rahmen der Stadtsanierung begonnen werden. Den Auftakt bilden Kanalarbeiten und Arbeiten an den Versorgungsleitungen, dann folge die Umgestaltung mit anschließender Pflasterung. All das wird nach Angaben der Stadtverwaltung mutmaßlich bis Herbst 2025 dauern, und erst dann kann der Weihnachtsmarkt wieder auf den Münster zurückkehren.

„Aber wir werden uns auch für den Marktplatz etwas Tolles auch mit mancher Überraschung für die Besucher einfallen lassen“, sagt Schausteller-Sprecher Krummacker, der natürlich auch in den kommenden Jahren wieder mit von der Partie sein wird.

An der Budenaufstellung für die Rückkehr auf den Marktplatz werde bereits jetzt gefeilt. Eine erste Planung gab es bereits, da eigentlich schon der Weihnachtsmarkt 2022 auf dem Northeimer Markt stattfinden sollte, der Baubeginn auf dem Münsterplatz aber bekanntlich auf 2023 verschoben wurde. (Axel Gödecke)

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