Weiter Streit unter Northeimer Politikern um Zentrenkonzept

Berthold Ernst (SPD) Archivfoto: Jelinek

Northeim. Wer hat die Verzögerungen bei der Fortschreibung des Zentrenkonzepts zu verantworten? Der Streit geht weiter. Jetzt meldet sich die SPD-Fraktion zu Wort.

Für die Verzögerungen im Zusammenhang mit der Fortschreibung des Northeimer Zentrenkonzepts trägt nach Ansicht von Berthold Ernst die Northeimer Stadtverwaltung die Verantwortung. In einer Mitteilung nimmt der SPD-Fraktions-Chef Bezug auf die Stellungnahme der Stadt Northeim in der Mittwochsausgabe der HNA.

In der hatte Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser die Kritik der CDU-Fraktion in dieser Angelegenheit zurückgewiesen und betont, dass die Verwaltung unverzüglich gehandelt habe, als sie von der Politik beauftragt worden sei, Stellungnahmen einzuholen. „Der Bürgermeister wurde fünf Wochen nach dem Beschluss tätig“, schreibt Ernst. „Hier von unverzüglich zu sprechen, ist schon bemerkenswert.“

Bereits seit Oktober habe er versucht, den Bürgermeister zu einer Anhörung zu bewegen, so Ernst. „Ich habe auch mehrfach darauf hingewiesen, dass die Verzögerung aus Untätigkeit beziehungsweise aufgrund des Beharrens auf zweifelhaften Rechtspositionen letztendlich auf die Verwaltung zurückfallen werden.“

Die Entscheidung, den Bereich Sturmbäume als Nahversorgungszentrum auszuweisen, dürfe nur nach sorgfältiger Abwägung aller Argumente getroffen werden, ist Ernst überzeugt. Die SPD-Fraktion werde sich aus diesem Grund am Samstag noch einmal mit dem Planer treffen. (nik)

Lesen Sie auch:

- Supermarkt auf ehemaligem Krankenhausgelände muss warten

- Supermarkt an den Sturmbäumen weiter in der Schwebe

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.