Jury tagt am 19. November

Gestaltungswettbewerb für den Münsterplatz ist auf der Zielgeraden

Der Münsterplatz in Northeim.
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Wie der Münsterplatz in Zukunft attraktiver gestaltet werden kann, dazu wurde ein Wettbewerb ausgelobt.

Die Stadt Northeim hat einen Realisierungswettbewerb für die Gestaltung des Münsterplatzes ausgelobt. Nun geht dieser Wettbewerb in die Zielgerade, denn am 19. November tagt die Jury und wird den Siegerentwurf ermitteln.

Northeim – Über wie viele Wettbewerbsbeiträge die Jury zu entscheiden hat und auch wie viele Einsendungen es gab, teilt die Stadt Northeim unter Berufung auf die Richtlinie für Planungswettbewerbe nicht mit.

Laut der Beschreibung des Bewerbungsverfahrens ist die Gesamtteilnehmerzahl aber auf 15 beschränkt, darin eingeschlossen sind auch die fünf vorausgewählten Teilnehmer.

Dazu gehören Club L94 (Köln) Franz Reschke Landschaftsarchitektur (Berlin), Greenbox Landschaftsarchitekten (Bielefeld), Scape Landschaftsarchitekten (Düsseldorf) sowie Trüper Gondesen und Partner Landschaftsarchitekten (Lübeck). Die Landschaftsarchitekten Greenbox sind in Northeim keine Unbekannten. Sie haben mit ihrem Kölner Büro gemeinsam mit dem Architekten Christian Eling den Wettbewerb zur Schuhwallhalle gewonnen.

Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Gesamtbetrag in Höhe von 29 000 netto zur Verfügung, informiert die Firma DSK, die mit der Wettbewerbsbetreuung beauftragt ist, auf ihrer Homepage.

Diese Wettbewerbssumme ist wie folgt aufgeteilt: der Erstplatzierte erhält 11 600, der Zweite 8700 und der Dritte 5800 Euro, zudem gibt es Anerkennungen von 2900 Euro.

Die Jury setzt sich aus vier stimmberechtigten Sachpreisrichtern, fünf stimmberichtigten Fachpreisrichtern sowie acht Sachverständigen zusammen.

Die Jury tagt nach Auskunft der Stadtverwaltung am 19. November unter Einhaltung eines Hygienekonzepts in der Stadthalle. Um die Abstände einhalten zu können, werde verstärkt auf Präsentationen der Entwürfe per Beamer zurückgegriffen.

Für die anschließende Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten und die Siegerpräsentation werde derzeit ein Konzept erarbeitet, um auch für interessierte Bürger das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Eventuell sei eine digitale Präsentation vorstellbar, heißt es seitens der Stadt.

Die Jury:

- Stimmberichtigte Sachpreisrichter: Bürgermeister Simon Hartmann (SPD) sowie die Ratsmitglieder Helga Jäger (CDU), René Leitner (SPD) und Eckhard Ilsemann (FDP).

- Ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichter: Stadtbaurat Frederik Backhaus sowie die Ratsmitglieder Hans Harer (Grüne), Marek Wischnewski (SPD), Armin Töpperwien (FUL) und Achim Packeiser (AfD).

- Stimmberechtigte Fachpreisrichter: die Landschaftsarchitekten: Prof. Dr. Ing. Stefan Bochnig (Hannover), Jens Bendfeldt (Kiel), Dr. Constanze Petrow (Geisenheim), Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Rohler (Kassel) und Christine Frenz-Roemer (Bremen).

- Ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter: Niels Blatt (Bremen).

- Lokale Sachverständige: Dr. Stefan Teuber (Archäologie und Denkmalpflege, Stadt Northeim), Sarah Pauly, Wolfgang Möller (beide Stadtplanungsamt Northeim), Andreas Krause-Hedenus (Stabsstelle Städtebauförderung der Stadt Northeim), Angelika Brennecke (Bürgervertreterin), Kristian Diederichs (Vertreter des Sanierungsbeirates), Axel Francke (Vertreter der Standortgemeinschaft) und Monika Nölting (Sachverständige für Barrierefreiheit). Rosemarie Gerhardy

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