Material ist noch dünner geworden

Wieder Ärger um Gelbe Säcke im Kreis Northeim

Northeim – Die gelben Wertsoffsäcke sollen im Landkreis Northeim demnächst wieder stabiler werden. Das hat das Entsorgungsunternehmen Mittelstädt aus Uslar angekündigt.

Vor dem Hintergrund der Kritik aus der Bevölkerung bezüglich der Reißfestigkeit der aktuell im Umlauf befindlichen Säcke, habe man bereits eine Prüfung des Materials veranlasst, sagt Geschäftsführerin Heike Mittelstädt am Donnerstag auf HNA-Anfrage. „Wir beziehen die Wertstoffsäcke, die im Ausland produziert werden, seit sechs Jahren vom gleichen Lieferanten, aber über eine Reduzierung der Materialstärke, die ganz offensichtlich vorliegt, wurden wir nicht informiert.“

„Ob die vom Dualen System Deutschland festgelegte Mindeststärke tatsächlich nicht eingehalten wurde, können wir selbst leider nicht feststellen“, so Mittelstädt weiter. „Wir müssen jetzt das Ergebnis der Prüfung abwarten.“

Die Firma Mittelstädt ist seit Januar 2014 im Landkreis Northeim für die Entsorgung der Wertstoffsäcke zuständig. Der entsprechende Vertrag mit dem Dualen System Deutschland läuft noch bis Endes dieses Jahres.

Ob das gegenwärtige System, bei dem die Wertstoffsäcke im vierwöchentlichen Rhythmus eingesammelt werden und außerdem auf den vier Deponien im Landkreis Container bereitstehen, auch ab 2020 beibehalten wird oder möglicherweise als Alternative eine Wertstofftonne eingeführt wird, steht allerdings noch nicht fest.

Laut Landkreis-Pressesprecherin Anna-Madeleine Feg werden sich die politischen Gremien des Landkreises demnächst mit dem Thema beschäftigen und unter anderem darüber entscheiden, ob sich der Landkreis an der neuen Ausschreibung wieder beteiligen wird. 

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