Viel Lob für Unternehmen

Wilvorst feierte 100-jähriges Bestehen mit 200 Gästen

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Festakt bei Wilvorst: Wolfgang Brinkmann, Geschäftsführer der Brinkmann-Gruppe (l.), zu der Wilvorst gehört, war einer der Redner beim 100-jährigen Firmenbestehen. In der ersten Reihe (vorn): Firmenchef Dr. Karl-Wilhelm Vordemfelde mit Frau Sabine. 

Northeim. 200 Gäste gratulierten am Donnerstag dem Northeimer Bekleidungshersteller Wilvorst zum 100-jährigen Bestehen.

Alle Redner lobten den Erfolg des Unternehmens, das zu den wenigen in der Textilbranche gehört, die noch in Deutschland produzieren. 220 Mitarbeiter arbeiten in Northeim, 40 in Goslar.

Kreative Ideen, Investitionsbereitschaft, guter Service, Online-Vermarktung und vor allem Markenpolitik seien der Garant dafür, dass Wilvorst zum Marktführer im Bereich festliche Herrenmode in Deutschland geworden ist und europaweit zu den Branchengrößten gehöre, sagte Firmenchef Dr. Karl-Wilhelm Vordemfelde. Man exportiere in 35 Länder.

Er dankte vor allem seinen fachkundigen Mitarbeitern, die zum Aufstieg des Unternehmens, das seit 23 Jahren der Brinkmann-Gruppe angehört, beigetragen hätten.

Fertigung in Northeim

„Ich bin stolz, dass wir auch in Northeim produzieren“, sagte Vordemfelde. Es sei wichtig, das Know-how in der Fertigung von Sakkos, Hosen und Westen in eigener Hand zu haben. In diesem Jahr werde Wilvorst mit dieser Strategie voraussichtlich das erfolgreichste Jahr seit Verlagerung von Stettin nach Northeim im Jahre 1947 einfahren.

Glückwünsche zwischen den Klängen eines Trios des Northeimer Nachwuchs Orchester überbrachten der Geschäftsführer der Brinkmann-Gruppe, Wolfgang Brinkmann, der Verbandspräsidenten „German Fashion“, Gerd-Oliver Seidensticker, der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Göttingen, Dr. Martin Rudolph und Betriebsratsvorsitzende Regina Ries.

Ein Vorzeigeunternehmen

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser sprachen von einem Vorzeigeunternehmen. Die Marke Wilvorst sei europa- und weltweit ein Begriff.

Tannhäuser dankte Vordemfelde für die Skulptur quasi als ein Geschenk an die Einwohner und Gäste der Stadt. Das aus einem Stein „herauswachsende“ Sakko schmückt jetzt den Kreisel vor dem Unternehmen an der Göttinger Straße. 

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