Ausbau soll 2016 starten

Wird die A7 in Südniedersachsen bald privatisiert?

Ausbau: Die Autobahn 7 (im Bild bei Echte) soll zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen sechsspurig werden. Foto:  Weiss

Northeim/Hannover. Das Vergabeverfahren für den Ausbau des letzten A7-Abschnitts in Südniedersachsen sowie für den Betrieb über 30 Jahre ist gestartet.

Das sagte die Pressesprecherin des niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums, Petra Schlemmer-Kaune. Im Herbst sei Ende der Angebotsfrist, der Zuschlag für das kostengünstigste Angebot werde Mitte 2016 erteilt.

Vorher, nämlich Ende dieses Jahres, werde die Entscheidung fallen, ob das Autobahnstück zwischen Seesen und Nörten-Hardenberg durch ein privates Konsortium oder durch das Land - im Auftrag des Bundes - ausgebaut werden. Wer zum Zuge kommt, hänge davon ab, wer kostengünstiger ist. Das werde in einer abschließenden Wirtschaftlichkeitsuntersuchung ermittelt.

Ebenso werde entschieden, wer nach erfolgtem Ausbau den Betrieb der A7 zwischen Salzgitter-Dreieck und Anschlussstelle Göttingen übernehmen wird. Die vom Bund in Auftrag gegebene vorläufige Wirtschaftlichkeitsanalyse habe mit einer positiven Prognose für das private Modell - die Öffentliche-Private-Partnerschaft- geendet.

Auf die Frage, was bei einer Privatisierung der A 7 aus den Beschäftigten der Autobahnmeisterei Seesen wird, sagte die Ministeriumssprecherin, es werde keine betriebsbedingten Kündigungen geben. (kri)

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