Stadt will bei Investitionen sparen

Wohin mit den Skatern in Northeim?

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Seit September gesperrt: Die Skateranlage auf dem Northeimer Mühlenanger.

Northeim. Die Stadt Northeim soll bei Investitionen für Spielgeräte und Freizeiteinrichtungen vorrangig das im Haushalt eingeplante Geld für den Bau einer neuen Skateranlage verwenden

Dafür hat sich der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

Hintergrund ist, dass der aktuelle Standort der seit September geschlossenen Skateranlage auf dem Mühlenanger inzwischen als ungeeignet gilt. Als Dauerlösung sei er aufgrund der Beschaffenheit des Untergrundes nicht geeignet, heißt es in einem entsprechenden Antrag der Gruppe CDU / Bündnis 90/Die Grünen zur Begründung.

Grüne und CDU weisen darauf hin, dass nach der Schließung seitens der Verwaltung eine baldige Klärung versprochen worden sei. Die sei allerdings bislang ausgeblieben. Die Gruppe fordert daher die Verwaltung auf, nach möglichen anderen Standorten zu suchen.

„Die Suche wird nicht ganz einfach werden“, sagt Kerstin Lorentsen, Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Sport und Soziales. Denn die Nutzung der Anlage sei natürlich mit einem erheblichen Lärmpegel verbunden. Die Innenstadt scheide daher als Standort sicherlich aus, betont Lorentsen. Geeigneter seien da wohl die Freizeitanlagen Brunkelskamp oder Vogts Teich.

Wichtig ist den Antragstellern, dass bei der Standortauswahl und dem Bau einer neuen Anlage die künftigen Nutzer, also die Jugendlichen der Stadt, mit eingebunden werden.

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