1. Startseite
  2. Lokales
  3. Northeim
  4. Northeim

Fachwerk-Experten aus ganz Deutschland zu Gast in Northeim

Erstellt:

Von: Axel Gödecke

Kommentare

Beim Stadtrundgang durch Northeim: Die Fachwerk-Experten ließen sich von Stadtbaurat Frederik Backhaus (Bildmitte, schwarzer Anzug) Planungen für die Umnutzung von ehemaligen Ladengeschäften zeigen.
Beim Stadtrundgang während der Fachwerk-Triennale durch Northeim: Die Fachwerk-Experten ließen sich von Northeims Stadtbaurat Frederik Backhaus (Bildmitte, schwarzer Anzug) Planungen für die Umnutzung von ehemaligen Ladengeschäften zeigen. © Foto: imke heyen/Fachwerkfünfeck

Die Fachwerkstadt Northeim war Treffpunkt von Planern und Fachwerkexperten aus ganz Deutschland.

Northeim – 40 Teilnehmer hatten sich zur sogenannten „Fachwerk-Triennale, die bundesweit alle drei Jahre stattfindet, getroffen. Veranstaltet wird sie von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fachwerkstädte (ADF).

In Northeim präsentierten sich vor dem interessierten Fachpublikum im Theater der Nacht vor allem die fünf im „Fachwerk-Fünfeck“ zusammengeschlossenen südniedersächsischen Fachwerkstädte mit Projekten und Strategien zum Wohnen im historischen Fachwerk.

Im Fokus dabei stand nach den Worten von Juliane Hofmann, Geschäftsführerin der Fachwerk-Fünfeck-Zentrale in Northeim, die Internetplattform „Wohnraum5Eck“, die das Fachwerk-Fünfeck aufgebaut hat.

Mit der neuen Plattform sollen Eigentümer von Fachwerkhäusern und Kaufinteressierte in Südniedersachsen zur Sanierung ihrer Immobilie motiviert und mit hilfreichen Informationen versorgt werden. „Interessierte können sich außerdem an das Fachwerk-Fünfeck wenden und eine individuelle Beratung erhalten“, berichtet Hofmann.

Beratung für Hauseigentümer in Form einer Hausinspektion von einem Sachverständigen biete auch der „Baukulturdienst“ im Gebiet Weser-Leine an, der in Northeim von Projektleiter Manfred Röver vorgestellt wurde.

Bei einem Stadtrundgang mit dem Northeimer Stadtbaurat Frederik Backhaus machten sich die Teilnehmer ein Bild von den Northeimer Aktivitäten zur Innenstadtentwicklung. Ein Thema, das auch in Northeim verfolgt wird, war dabei die Möglichkeit, leer stehende Ladengeschäfte in Wohnraum umzuwandeln.

Die anderen Städte des Fünfecks, sprich Duderstadt, Einbeck, Hann. Münden und Osterode schickten Filmbeiträge. Diese zeigten, dass Förderprogramme wie die Städtebauförderung zwar eine wichtige Unterstützung sind, ebenso wichtig seien aber auch zivilgesellschaftliches Engagement in Form von aktiven Bürgergruppen. Als Beispiele dafür wurden die Einbecker Bürgerinitiative „Sch(l)aufenster“ und das Quartiersmanagement in Osterode präsentiert.

Die Fachwerk-Triennale der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fachwerkstädte steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wohnen im baukulturellen Erbe“, berichtet Juliane Hofmann. Ziel sei es, praktische Lösungsansätze für Fachwerkstädte zu präsentieren. Das Projekt „Wohnraum5Eck“ werde vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung aus dem Programm „Zukunftsräume“ gefördert.  (Axel Gödecke)

Information im Internet abrufbar unter wohnraum5eck.de

Auch interessant

Kommentare