Stadtvillen sind der Renner

Wohnen in der Northeimer Südstadt ist gefragt

20 Eigentumswohnungen entstehen derzeit an der Sudheimer Straße in der Northeimer Südstadt gleich neben dem DRK-Seniorenheim (rechts). Gebaut werden zwei dreigeschossigen Wohnblöcke.
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20 Eigentumswohnungen entstehen derzeit an der Sudheimer Straße in der Northeimer Südstadt gleich neben dem DRK-Seniorenheim (rechts). Gebaut werden zwei dreigeschossigen Wohnblöcke.

Die Northeimer Südstadt mausert sich abseits des früheren „Neue-Heimat-Hochhausviertels“ immer mehr zu einem lukrativen Wohnviertel für die Liebhaber moderner Neubauten.

Northeim Das beweisen nicht nur die geplanten Neubauflächen am südlichen Wieter, also am äußersten Northeimer Stadtrand, sondern auch Neubauten, die mittendrin in der Südstadt entstehen.

Neuestes Beispiel ist der Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern, die derzeit an der Sudheimer Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zum DRK-Senioren- und Pflegeheim und schräg gegenüber der Stiemerling-Seniorenresidenz entstehen.

In die Höhe wachsen hier zwei moderne Flachdach-Wohnblöcke mit viel Glas, Fahrstühlen und reichlich Balkonen oder umlaufenden Terrassen. Sie bieten auf drei Etagen Raum für jeweils zehn Eigentumswohnungen in den Größen von 60 bis 120 Quadratmetern.

Bauträgerin ist die A&S Projekt und Invest GmbH von Farid Schakiri mit Sitz in Hohnstedt.

Vermarktet werden die beiden Objekte, die jeweils auch Tiefgaragen mit je zehn Stellplätzen aufweisen von der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN). Und die kann sich über reichlich Kaufinteressenten für die wahrscheinlich im Sommer 2023 bezugsfertigen Eigentumswohnungen zum Preis zwischen ab 200 000 bis über 450 000 Euro freuen, wie KSN-Immobilienberater Oliver Kirch bestätigt.

Von den 20 Wohnungen in beiden Niedrigenergiehäusern (für Experten: gebaut werden sie nach dem KfW-Effizienzhausstandard 40) seien 16 schon verkauft. Lediglich vier seien noch zu haben.

Dreigeschossig sollen die zwei Stadthäuser an der Sudheimer Straße werden. Animation: Architekturbüro Linke Ebergötzen/nh

Bauherr Farid Schakiri aus Hohnstedt spricht denn auch von einer „Top-Lage“, deswegen habe er das seit Jahrzehnten brachliegende Grundstück neben dem DRK-Heim gekauft und die Bauträgerschaft für die Objekte übernommen.

Eine Überlastung der Sudheimer Straße durch parkende Autos der künftigen Nutzer sieht der Investor nicht. Die Autos fänden genügend Platz in den beiden Tiefgaragen sowie auf zehn weiteren Stellplätzen auf dem Baugrundstück.

Stadtvillen auch im geplanten großen Neubaugebiet

Weitere Mehrfamilienhäuser im Stadtvillenformat sind in der Northeimer Südstadt auch im zweiten Bauabschnitt der geplanten südlichen Stadterweiterung Northeims im Bereich „südlicher Wieter“ entlang der Verlängerung der Straße Martinsgraben vorgesehen. Hier befindet sich der während der Aufstellungsphase mehrfach abgeänderte Bebauungsplan 126, der auch den Bau der Verlängerung der Straße Martinsgraben umfasst, noch in Bearbeitung.

Das geplante Baugebiet südlicher Wieter: Unten ist die geplante Kita zu sehen. Grafik planungsbüro Puche

Ausgelegt ist das Konzept des B-Plans 126 auf 65 Baugrundstücke mit Grundstücksgrößen von 350 Quadratmetern für Reihenhäuser und bis maximal 1000 Quadratmeter für Mehrfamilienhäuser im Stadtvillenformat. Ein Erschließungsträger dafür hätte sich laut Stadtverwaltung bereits gefunden. Wann es mit der Bebauung losgeht, ob noch 2022 oder erst 2023, ist noch nicht klar.

Im unteren Bereich des vorgesehenen Neubaugebiets, an der Verlängerung der Sudheimer Straße, ist ab diesem Jahr auch ein Bau einer rund drei Millionen Euro teuren Kindertagesstätte mit zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen durch die Stadt geplant.

Dafür sind Zuschüsse in Höhe von 20 Prozent zu erwarten. Bezugsfertig soll sie im Spätsommer 2023 sein. (Axel Gödecke)

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