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Wohnmobilhafen an der Alten Brauerei in Northeim fast fertig

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Von: Axel Gödecke

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Mit der Montage der Stromsäulen – im Bild Eckhard Armbrecht (links) von der Firma Elektro Köhler und Thomas Hunold vom Tiefbauamt – ist der neue Wohnmobil-Stellplatz auf dem Brauerei-Parkplatz in der Northeimer Innenstadt so gut wie fertig.
Mit der Montage der Stromsäulen – im Bild Eckhard Armbrecht (links) von der Firma Elektro Köhler und Thomas Hunold vom Tiefbauamt – ist der neue Wohnmobil-Stellplatz auf dem Brauerei-Parkplatz in der Northeimer Innenstadt so gut wie fertig. © Hubert Jelinek

Der Bau des neuen Wohnmobil-Stellplatzes in der Northeimer Innenstadt auf der hinteren Hälfte des Brauerei-Parkplatzes steht kurz vor der Fertigstellung.

Northeim - Jetzt wurden die beiden Versorgungssäulen auf dn Stellflächen aufgestellt. Für die Stromversorgung werden den künftig in der Innenstadt Station machenden Wohnmobillisten auf beiden Stellplatzseiten je eine Stromsäule mit Münzeinwurf zur Verfügung stehen.

Auf dem Brauerei-Parkplatz entstanden zum Tourlaviller Wall hin insgesamt sieben Wohnmobilstellplätze. An der Ostseite wurde die vorhandene Parkfläche vergrößert. So sind dort vier Senkrecht-Aufstellplätze mit Abmessungen von je 6,50 mal 5 Metern entstanden. Auf der Westseite des Parkplatzes wurden drei Stellplätze für Wohnmobile in Längsaufstellung mit Farbmarkierungen abgeteilt.

19 reguläre Parkplätze wurden damit in Stellflächen für Wohnmobile umgewandelt. Wenn der Wohnmobilplatz offiziell in Betrieb geht, dann darf dort mit normalen Autos nicht mehr geparkt werden. Die entsprechenden Hinweisschilder stehen bereits.

Es verbleiben auf dem Brauerei-Parkplatz, auf dem man mit Parkscheibe für zwei Stunden kostenfrei parken kann, aber weiterhin 36 normale Stellplätze, ein Behindertenplatz und zwei Stellflächen an einer Ladesäule für Elektrofahrzeuge.

Eine Abwasserentsorgungsmöglichkeit für die Wohnmobile wurde aus Kostengründen nicht gebaut. Die Entsorgung des Abwassers könne auf dem Wohnmobilstellplatz am Nordhafen des Großen Freizeitsees vorgenommen werden, heißt es von der Stadt.

Die Kosten für den Bau des neuen Innenstadt-Wohnmobilhafens belaufen sich auf 48 000 Euro. 90 Prozent davon tragen Bund und Land, da die Maßnahme Teil des laufenden Stadtsanierungsprogramms ist.

Mit dem neuen Angebot möchte die Stadt insbesondere den Tagestourismus in Northeim ankurbeln. Profitieren davon sollen dann der innerstädtische Einzelhandel, die Gastronomie und Kultureinrichtungen.

Wann die Wohnmobil-Stellplätze auf dem BrauereiParkplatz offiziell in Betrieb gehen werden, hat die Stadtverwaltung trotz mehrmaliger HNA-Nachfrage bisher nicht mitgeteilt.

In der Planung hat die Stadt Northeim übrigens auch noch die Ausweisung von weiteren innenstadtnahen Wohnmobil-Stellplätzen, und zwar an der Gardekürassierstraße am Alten Friedhof. Geplant sind dort vier Stellplätze in Längsaufstellung mit einer Stromsäule. (Axel Gödecke)

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