Zahl der Unfalltoten steigt um 500 Prozent

Northeim. Polizei stellt Unfallstatistik für 2015 vor und will Handynutzung am Steuer stärker kontrollieren und ahnden.

Um 500 Prozent ist die Zahl der Unfalltoten im Bereich der Polizeiinspektion Northeim-Osterode im vorigen Jahr angestiegen. Waren 2014 zwei Menschen auf den Straßen der Landkreise Northeim und Osterode bei Unfällen ums Leben gekommen, starben im vorigen Jahr zehn Verkehrsteilnehmer.

Diese Zahlen gaben Polizeidirektor Hans-Walter Rusteberg und Peter Schliep als Sachbearbeiter Verkehr am Donnerstag bei der Präsentation der Verkehrsunfallstatistik bekannt.

„Das ist eine Entwicklung, die uns sehr nachdenklich macht“, betonte Schliep. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die Polizei bei fünf der tödlichen Unfälle die Ursache nicht erklären kann. „Möglicherweise war hier Ablenkung durch Handys das Thema“, so Schliep. „Wir wissen, dass vor dem Unfall etwas passiert sein muss, wir wissen aber nicht was.“

Es sei vorgekommen, dass im Mobiltelefon des Opfers Chatverläufe vom Zeitpunkt kurz vor dem Unfall gefunden wurden: „Die letzte Nachricht des Opfers wurde aber nicht mehr abgeschickt“, sagt Schliep.

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