50 Interessierte kamen zu Infoabend

Zukunftsvorsorge für Menschen mit Behinderung

Informierten die Besucher: Reinhold Hohage (von links), Andreas Diederichs und Tobias Stöber.

Northeim. Zu einer Informationsveranstaltung über „Erben und Vererben" hatte die Stiftung für Menschen mit Behinderung, Harz-Weser, in die Werkstatt Northeim eingeladen.

Werkstattleiter Tobias Stöber und Vorstandsmitglied Andreas Diederichs begrüßten über 50 Interessierte. „Es ist wichtig, sich rechtzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen“, betonten sie.

Mitveranstalter waren die Lebenshilfen Eichsfeld, Einbeck, Holzminden, Northeim und Osterode sowie die Harz-Weser-Werkstätten.

Eltern, die einen Angehörigen mit Beeinträchtigung haben, können mit dem so genannten „Behindertentestament“ dafür sorgen, dass dieser nach ihrem Tod zuverlässig abgesichert ist. Rechtsanwalt Reinhold Hohage aus Hamburg, Fachanwalt im Sozial- und Erbrecht, erläuterte den Besuchern, welche Regelungen es gibt und welche Verfügungen sinnvoll sind.

Der Stiftung ist es ein Anliegen, Familien mit beeinträchtigten Angehörigen in all ihren persönlichen Belangen zu unterstützen und dazu beizutragen, dass Menschen mit Beeinträchtigung bis zum Tod ein erfülltes Leben genießen können. „Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Beeinträchtigung in ihrer Individualität akzeptiert werden und ihr Leben selbstbestimmt gestalten können,“ betonte Diederichs.

Mehr über die Arbeit der Stiftung erfahren Interessierte im persönlichen Gespräch unter Tel. 0 55 22/96 13 11 oder im Internet. (jus)

www.stiftung-harzweser.de

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.