Ausfallerscheinungen 

Verfahren eingeleitet: Polizei stoppt unter Drogen stehenden Autofahrer

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Symbolbild: Die Polizei hat in Northeim einen unter Drogen stehenden Autofahrer angehalten.

Die Polizei in Northeim kontrolliert einen Autofahrer. Er zeigt neurologische Ausfallerscheinungen. 

  • Polizei hält unter Drogen stehenden Autofahrer an.
  • Er war auf der Göttinger Straße in Northeim unterwegs.
  • Beamte haben ein Ermittlungsverfahren gegen den 32-jährigen Mann eingeleitet.

Northeim - Die Polizei in Northeim hat einem unter Drogen stehenden Autofahrer die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das berichtet die Polizeiinspektion Northeim. 

Northeim: Polizei verbietet unter Drogen stehendem Autofahrer die Weiterfahrt  

Der 32-Jährige war am frühen Samstagmorgen (14.03.2020) gegen 1 Uhr mit seinem Pkw auf der Göttinger Straße unterwegs. Die Polizisten hielten den Mann aus Northeim im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle an. Die Beamten stellten beim Fahrer neurologische Ausfallerscheinungen fest. Ein Schnelltest zeigte: Der Northeimer stand unter Drogen. 

Die Polizei in Northeim hat gegen den Autofahrer ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Daraufhin entnahmen die Polizisten dem Autofahrer eine Blutprobe und untersagten ihm die Weiterfahrt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. 

Ein unter Drogen stehender Autofahrer sorgte in Northeim für einen Polizei-Großeinsatz. Am Ende musste die Bahnstrecke fast vier Stunden gesperrt werden. Ein anderer Autofahrer in Northeim geriet gleich zweimal unter Drogen in eine Polizeikontrolle.

Das Land Niedersachsen zählt im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr weniger Straftaten

Die Kriminalität in Niedersachsen ist insgesamt rückläufig. Sie sank im Jahr 2018 erneut. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik der niedersächsischen Polizei hervor. Mit rund 506.000 Straftaten wurden knapp vier Prozent weniger gezählt als im Vorjahr 2017.

Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2008, hatten die Beamten fast 590.000 Fälle registriert. Die Aufklärungsquote ist 2018 erneut gestiegen - und zwar auf 62,8 Prozent. Sie liegt damit auf dem höchsten Stand seit 2010. 

Auch die  Anzahl der Straftaten pro Einwohner ging im Jahr 2018 zurück. Sie ist auf 6.362 Straftaten pro 100.000 Einwohner gesunken. Die Gefahr, in Niedersachsen ein Opfer von Kriminalität zu werden, ist im Jahr 2018 so gering wie seit 40 jahren nicht mehr. 

Von Jan Wendt

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