Nach 17 Jahren die Rückübergabe vom Förderverein

Stadtwerke übernehmen das Freibad in Sudheim

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Symbolische Schlüsselübergabe: Northeims  Bürgermeister Simon Hartmann (Mitte), Ortsbürgermeister Holger Lambrecht (2. v. rechts) Fördervereinschef Helge Kiene (vorn 2. v. links) und Stadtwerke-Geschäftsführer Dirk Schaper um ringt von Helfern des Fördervereins. 

Nach 17 Jahren Trägerschaft übergibt der Förderverein Freibad Sudheim das 80 Jahre alte Bad zurück an die Stadt Northeim.

Die Stadtwerke Northeim als 100-prozentige Tochterfirma der Stadt werden die Sporteinrichtung zukünftig betreiben.

„Wir haben den Druck gespürt, da die Zahl der Aktiven geringer geworden ist“, sagte Fördervereins-Chef Helge Kiehne. Der Verein übergebe das Freibad in einem guten Zustand, sodass es weiter betrieben werden könne. Regelmäßig wurde renoviert und investiert wie 2018 in eine neue Chlorgasanlage (für 25.000 Euro) und 2019 in eine Fotovoltaikanlage (25.000 Euro). Die Trägerschaft abzugeben heiße nicht das Ende der Unterstützung, sagte Kiehne in Richtung der 220 Vereinmitglieder.

Der Bürgermeister bedankte sich 

Northeims Bürgermeister Simon Hartmann bedankte sich für die „Rückübergabe der Bürde“. Er dankte dem Verein für die geleistete Arbeit. „Der Förderverein habe das Bad zu einer Zeit übernommen, als es der Stadt finanziell nicht sehr gut ging und das Bad auf der Kippe stand“. 

Hartmann unterstrich die Bedeutung des Freibades als Dorftreff und Mittelpunkt sportlichen Treibens nicht nur für Sudheim. „Auch für Höckelheim, Hillerse und die Northeimer Südstadt ist das Freibad erste Adresse“. Die Stadtwerke als Tochter der Stadt würden dafür sorgen, dass das Bad erhalten bleibe.

Freibad als "Perle" bezeichnet 

„Die Stadtwerke bekommen eine Perle“, sagte Ortsbürgermeister Holger Lambrecht. Das Kleinod solle weiter entwickelt werden. Schließlich sei es der Treffpunkt und sozialer Mittelpunkt für Sudheim. „Wir legen großen Wert darauf, dass der Förderverein weiter existiert und sich einbringt“, sagte der Leiter der Stadtwerke, Dirk Schaper. Sein Unternehmen werde weitere Stellen für Fachpersonal ausschreiben. Trotzdem wäre es toll, wenn der Verein sich mit ehrenamtlichen Helfern einbringen könne.

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