Münsterweihnacht entwickelt sich weiter

Northeimer Weihnachtsmarkt: Kufenspaß kommt 2018 wieder

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Neue Attraktion: Die Schlittschuhbahn nutzten während der vier Wochen zunehmend mehr Besucher.

Northeim. Eine positive Bilanz des Northeimer Weihnachtsmarktes haben das Northeimer Stadtmarketing und die Schausteller gezogen. Der Markt ist am Freitag zu Ende gegangen.

„Trotz der kurzen Marktdauer von nur 30 Tagen und der nassen Witterung sind wir und die Marktbeschicker mit dem Verlauf zufrieden“, betont Tanja Bittner, Geschäftsführerin des Stadtmarketings. „Insgesamt haben wir viele positive Rückmeldungen auf die Neuerungen in diesem Jahr erhalten.“

Lob gab es nach ihren Worten für die gemütliche Atmosphäre, die neuen Sitzgelegenheiten und die liebevolle Gestaltung gerade auch rund um die neue Schlittschuhbahn. Auch die stimmungsvolle Beleuchtung habe Anklang gefunden.

„Über das positive Echo freuen wir uns“, sagte Bittner. Dabei bedankte sie sich bei Schaustellern und Standbetreibern für die gute Zusammenarbeit.

Auch der Weihnachtszirkus Lieberum und die Schlittschuhbahn seien Publikumsmagneten gewesen. „Zum Anfang war er etwas verhalten“, sagte sie über den Besuch der Schlittschuhbahn. „Das wurde aber zum Ende besser.“

„Homecoming-Party“: Kaum ein Durchkommen gab es beim langen Weihnachtsmarkt-Abend am 23. Dezember zwischen den Ständen auf dem Münsterplatz. Auch die beiden anderen Abende mit Musik waren gut besucht.

Das bestätigte auch Betreiber Axel Bartels. Insbesondere nachdem das Wetter nicht mehr so nass-kalt war, habe der Zulauf auf der aus Kunststoffplatten bestehenden Fläche zugenommen. „Ich möchte das gerne wieder machen“, kündigte er an, dass es die Bahn auch 2018 wieder auf dem Weihnachtsmarkt geben soll.

Ausblick aufs nächste Jahr

Dafür soll nach Bittners Worten überlegt werden, wie die Bahn anders platziert werden kann, um sie besser in den Markt einzubetten. „Es wäre schön, wenn man die Bahn ein bisschen weiter in die Mitte bekommen würde“, sagte auch Bartels.

Das Problem dabei ist, dass der Zirkus eigentlich auf einem nicht gepflasterten Bereich platziert werden muss, weil er sonst seine Anker für das Zelt kaum in den Boden schlagen kann. Bittner will in Gesprächen mit der Stadtverwaltung klären, ob und welche Standalternativen es für den Zirkus gibt.

Suche nach Sponsoren

„Wir haben in diesem Jahr noch eine Schippe draufgelegt“, sagt die Stadtmarketing-Geschäftsführerin und verweist darauf, dass es Zirkus und Schlittschuhbahn zusammen gegeben habe. „Und man muss immer wieder was Neues bieten.“ Weitere Attraktionen wie beispielsweise Eisstockschießen oder auch eine Vergrößerung der Schlittschuhbahn seien aber nur mithilfe von Sponsoren möglich. Deshalb will sie versuchen, die Northeimer Wirtschaft stärker für den Weihnachtsmarkt zu gewinnen.

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