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NPD-Wahlkundgebung: Northeimer Bündnis gegen Rechts ruft zu Demo auf

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Northeim. Das Northeimer Bündnis gegen Rechtsextremismus will am Mittwoch ab 15 Uhr auf dem Northeimer Münsterplatz „friedlich aber lautstark“ gegen die Wahlkundgebung der NPD Niedersachsen protestieren.

Das hat Erika Goebel vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Südniedersachsen mitgeteilt. Die NPD will am Mittwoch um 15 Uhr mit ihrem „Flaggschiff“, einem mit NPD-Slogans beklebten Lkw, auf dem Münsterplatz Wahlkampf betreiben.

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Die Polizei Northeim wird nach Angaben von Günter Klinge, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, präsent sein. Dabei werde die Northeimer Polizei von auswärtigen Kräften der Bereitschaftspolizei unterstützt. Wie der allgemeine Vertreter des Northeimer Bürgermeisters, Jörg Dodenhöft, betonte, habe die Stadt nicht versucht, die erneute Kundgebung der NPD innerhalb der Northeimer Stadtmauern zu verhindern.

Der Grund: „Die NPD ist nicht verboten und hat wie alle anderen Parteien das Recht, eine Wahlkundgebung zu veranstalten. Außerdem sind bisher alle Städte, die versucht haben, solche Veranstaltungen der NPD zu verhindern, vor Gericht gescheitert“, sagte Dodenhöft am Dienstag.

Die Teilnehmer an der Bündnis-Demonstration treffen sich am Mittwoch um 15 Uhr vor der Kreis-Sparkasse am Münsterplatz. (kat)

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