Ergebnis der Obduktion

Das Opfer der Bluttat von Lindau ist innerlich verblutet

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Die am vergangenen Freitag nach einem Streit von ihrem ehemaligen Lebensgefährten durch Messerstiche getötete Frau ist innerlich verblutet.

Dieses Ergebnis der Obduktion gab der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen, Andreas Buick, am Dienstag auf Anfrage der HNA bekannt. Der 54-jährige mutmaßliche Täter habe mehrfach auf das 60 Jahre alte Opfer eingestochen. Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, hatte die Polizei sicher gestellt.

Wieso die Auseinandersetzung, bei der auch noch eine 59-jährige Bekannte des Opfers ebenfalls durch Messerstiche verletzt worden war, derart eskalierte, ist nach wie vor unklar. Alkohol oder Drogen seien jedenfalls nicht im Spiel gewesen, sagte Buick auf Nachfrage.

Dass vor drei Jahren nach Lindau gezogene Paar hatte dort den Betrieb einer Pension übernommen. Die langjährige Beziehung war kürzlich in die Brüche gegangen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der zu der tödlichen Attacke eskalierte Streit an der Trennung entzündet hat.

Die verletzte Bekannte hatte sich auf die Straße retten und um Hilfe rufen können. Anwohner, aber auch der Täter alarmierten Polizei und Rettungsdienst. Der 54-Jährige, der nun in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf in Untersuchungshaft sitzt, hatte sich von den Beamten widerstandslos festnehmen lassen.  

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