Umfangreiche Sanierung

Gladebecker Ortsdurchfahrt ist ab Mai dicht

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Ortsdurchfahrt: Linienbusse werden auch während der Fahrbahnsanierung durch Gladebeck fahren. Sie sollen je nach Stand der laufenden Bauarbeiten innerorts über verschiedene Strecken umgeleitet werden.  

Gladebeck. Autofahrer, die regelmäßig im Bereich Gladebeck unterwegs sind, müssen sich ab Mai auf Behinderungen auf der Strecke einstellen.

Während der umfangreichen Sanierung der Gladebecker Ortsdurchfahrt, die im Mai beginnen soll, wird die Hardegser Ortschaft komplett für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Verkehr in Richtung Harste soll dann voraussichtlich bis in den November über Parensen umgeleitet werden.

Ende Januar hatte es ein Abstimmungsgespräch gegeben, an dem nicht nur die Straßenbauverwaltung, die Polizei, der Landkreis und die Straßenmeisterei, sondern auch die Feldmarkgenossenschaft Gladebeck, die Regionalbus Braunschweig GmbH, die Stadt Hardegsen und das zuständige Ingenieurbüro teilgenommen haben. Das dabei abgestimmte Konzept für die geänderte Verkehrsführung während der Bauarbeiten wurde in der jüngsten Sitzung des Gladebecker Ortsrates vorgestellt.

Ausweichstrecken: So wird der Verkehr in Richtung Harste und Göttingen umgeleitet.

„Wir sind froh, dass es endlich losgeht“, sagt Ortsbürgermeister Lothar Becker. „Und wir sind mit dem Verkehrskonzept einverstanden.“ Das sieht vor, dass die Linienbusse auch während der Sperrung durch Gladebeck fahren können, aber innerörtlich über die Springstraße umgeleitet werden. Dazu wird es dort dann an beiden Seiten ein Halteverbot geben.

Rübenschnellweg

Vorgesehen ist außerdem, dass der Knotenpunkt Ascher Straße/Hauptstraße möglichst in den Sommerferien saniert wird. Dann wird eine Umleitung des Busverkehrs über den sogenannten Rübenschnellweg nötig sein. Hierzu wird die Straßenbauverwaltung dort in Abstimmung mit der Feldmarkgenossenschaft Gladebeck Ausweichbereiche mit einer Länge von mindestens 25 Meter schaffen, um den Begegnungsverkehr mit landwirtschaftlichen Maschinen zu erleichtern.

Bei den geplanten Sanierungsarbeiten soll ab dem Ortseingang am Friedhof auf einer Länge von 180 Metern die Asphaltschicht erneuert werden. Auf dem daran anschließenden Streckenabschnitt, der bis kurz hinter die Einmündung „Ascher Straße“ reicht, wird zunächst die vorhandene Asphaltschicht und das Natursteinpflaster entfernt. Anschließend sollen eine neue Tragschicht und eine neue Asphaltdeckschicht eingebaut werden.

Kanalsanierung

Im Zuge der Arbeiten auf dem insgesamt 600 Meter langen Streckenabschnitt ist außerdem die Sanierung des Kanalsystems notwendig. Der finanzielle Aufwand, der dafür geleistet werden muss, ist weitaus höher als ursprünglich angenommen und hatte zur Folge, dass ursprünglich im Haushalt vorgesehene Investitionen in anderen Bereichen der Stadt auf das kommende Jahr verschoben werden mussten. 

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