Kapellen-Defizit

Ortsrat Hollenstedt will Interessengemeinschaft Friedhof helfen

Foto: Jelinek

Hollenstedt. Der Ortsrat Hollenstedt will der Interessengemeinschaft Friedhof, die sich um die Bewirtschaftung der Friedhofskapelle kümmert, unter die Armen greifen. Der Ortsrat hat der Gemeinschaft zugesagt, ein eventuell entstehendes Defizit auszugleichen.

Ein solches Defizit könnte nach den Worten von Ortsbürgermeister Werner Boldt dann entstehen, wenn die Zahl der Beerdigungen jährlich unter zwei sinkt. Dann decken die Einnahmen nicht mehr die entstehenden Betriebskosten.

Der Ortsrat beschloss deswegen, der IG einen Defizitausgleich von bis zu 300 Euro im Jahr zu gewähren. Im Gegenzug sollte die Gemeinschaft Rückzahlungen an den Ortsrat leisten, wenn die Einnahmen höher liegen. Der Stadt gab der Ortsrat auf, dafür zu sorgen, dass die Lautsprecheranlage in der Kapelle instandgesetzt wird.

Gossen entkrauten 

Eine weitere Forderung hat der Ortsrat an die Stadt gestellt. Sie soll dafür sorgen, dass laut Boldt endlich die gepflasterten Gossen, die das Regenwasser von der Einbecker Straße in die Bölle ableiten, von Unkraut befreit werden. Die Gossen-Pflastersteine seien seit Jahren schon nicht gereinigt worden, sie seien regelrecht zugewuchert. Stadtkämmerer Jörg Dodenhöft versprach, dass sich die Stadt darum kümmern werde.

Ein Dankeschön sprach der Ortsrat dem Hollenstedter Rudolf Arnemann aus, der die Patenschaft für die Schutz- und Grillhütte bei Wickershausen mit Pflegearbeiten übernehmen möchte. (goe)

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