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Osterfeuer im Kreis Northeim nach Coronapause wieder möglich

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Von: Axel Gödecke

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Osterfeuer dürfen nach zweijähriger Corona-Pause in diesem Jahr wieder abgebrannt werden.
Osterfeuer dürfen nach zweijähriger Corona-Pause in diesem Jahr wieder abgebrannt werden. © Hubert Jelinek

Zwei Jahre lang gab es im Landkreis Northeim wegen der Pandemie keine Osterfeuer, weil größere Veranstaltungen im Frühjahr verboten waren. In diesem Jahr soll es sie wieder geben.

Landkreis Northeim - Osterfeuer sollen erlaubt sein, obwohl Corona immer noch sein Unwesen treibt mit Rekord-Inzidenz-Werten, allerdings wohl durch die weniger gefährlicher Omikron-Variante.

Der Landkreis Northeim hat nach eigenen Angaben bisher keine allgemeingültige Genehmigung für die Brauchtumsfeuer erteilt, da er noch die Aufhebung der Corona-Beschränkungen im Infektionsschutzgesetz zum 19. März abwarten will. Denn noch sei unklar, ob das Land eine Nachfolgregelung erlässt und wie diese aussehen soll, heißt es weiter.

Doch die Städte und Gemeinden haben auf Anfragen vieler Veranstalter von Osterfeuern bereits grünes Licht für Ostersamstag, 16., und Ostersonntag, 17. April, gegeben.

Die Landesregierung hat bereits angedeutet, dass sie zwar die Maskenpflicht und andere Schutzmaßnahmen (2G, 3G) per Übergangsregelung bis 2. April und danach bei weiter steigenden Inzidenzen durch Verkündung einer landesweiten Hotspotregelung verlängern könnte, Verbote von größeren Veranstaltungen gehören aber wohl nicht dazu.

Und so wundert es nicht, dass die Kommunen bereits Genehmigungen für Osterfeuer herausgegeben haben. Das bestätigten die Städte Northeim (bislang 4 Anfragen), Einbeck (17 Anfragen) und Moringen (mehrere Anfragen). Bei der Gemeinde Nörten-Hardenberg seien bislang 3 Anfragen eingegangen, betont Bürgermeisterin Susanne Glombitza. „Wir werden alle Anfragen genehmigen“, fährt sie fort. Und: Sie rechnet mit Osterfeuern in allen Nörtener Ortsteilen. Glombitza verweist aber auch darauf, dass der Landkreis per Allgemeinverfügung die Ausrichtung solcher Veranstaltungen doch noch verbieten könnte, wenn er es wegen der Corona-Pandemie für unerlässlich halte.

In Katlenburg-Lindau werde die Gemeinde alle angefragten Feuer in Kürze (6 von 7 Ortschaften) genehmigen, hieß es. In Kalefeld hat die Verwaltung alle Ortsbürgermeister informiert, dass Feuer erlaubt seien. Die Stadt Uslar gibt ebenso grünes Licht für Osterfeuer. Anfragen könnten noch bis 20. März beim Bürgerbüro eingereicht werden. Auch Bodenfelde (bislang 2 Anfragen) werde die Feuer genehmigen.  (Axel Gödecke)

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