Neue Wählergemeinschaft Nienhagen stellt Liste für Ortsratswahl auf

Sie kandidieren auf der FWG-Liste (von links): Thomas Fricke, Katja Pajung, Daniela Ische und Lothar Frank. Es fehlen Thomas Elster, Andre Kohrs, Ellen Deilke und Jens König. Foto: Mönkemeyer

Nienhagen. Bei der Kommunalwahl am 11. September werden sich in der Moringer Ortschaft Nienhagen nicht mehr mehrere Parteien, sondern lediglich eine Freie Wählergemeinschaft (FWG) um die sieben Ortsratsmandate bewerben.

Bereits im Februar hatte es dazu eine Informationsveranstaltung gegeben, bei der die FWG Nienhagen von 14 Gründungsmitgliedern aus der Taufe wurde.

„Wir haben uns entschlossen, diesen Weg zu gehen, da die Parteien sich derzeit nicht in der Lage gesehen haben, für die Wahl genügend Bewerber aufzustellen“, sagt Lothar Frank, der als Vorsitzender der SPD Nienhagen und Mitglied des gegenwärtigen Ortsrats zu den Initiatoren der FWG gehört. „Insofern ist die Gründung nicht als Kritik an der Arbeit des alten Ortsrats zu verstehen. Auch die gegenwärtige Ortsbürgermeisterin unterstützt die Idee.“

Die Gründungsmitglieder versprechen sich von der gemeinsamen Liste eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls im Ort, weil die oftmals trennende Parteipolitik aus der Arbeit des Ortsrats herausgehalten werde.

„Ein weiterer Vorteil ist, dass politisch interessierte Menschen nicht extra in eine Partei eintreten müssen, um sich engagieren zu können“, sagt Daniela Ische, die als Parteilose auf der Liste der SPD auch für den Moringer Stadtrat kandidieren wird.

Für den neuen Nienhagener Ortsrat werden kandidieren: Katja Pajung, Thomas Elster, Daniela Ische, Andre Kohrs, Ellen Deilke, Thomas Fricke, Jens König und Lothar Frank.

„Wir sind froh, dass aus allen Interessengruppen des Dorfes und auch aus dem Ortsteil Weper jemanden dabei ist“, sagt Frank. „Und wird sind stolz darauf, dass wir fast eine Frauenquote von 50 Prozent haben.“

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