Pastorenehepaar Möhle offiziell in sein Amt in der Kirchengemeinde Michaelis eingeführt

Pastorenpaar schließt Lücke

Freuen sich auf die gemeinsame Zeit: Superintendent Heinz Behrends (von links) mit Christiane und Harald Möhle und Pastorin Johanna Hesse in der Sankt-Martini-Kirche in Berka. Foto: Mennecke

Berka. Über gleich zwei neue Pastoren freuen sich die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde Michaelis aus Berka, Elvershausen, Hammenstedt und Marke. Christiane und Harald Möhle besetzen gemeinsam eine Dreiviertel- Stelle, die eine seit März 2011 bestehende Lücke in der geistlichen Betreuung der Gemeinde schließt. Das Pastorenpaar, das fortan im renovierten Pfarrhaus in Elvershausen wohnt, wurde am Sonntag mit einem Festgottesdienst und viel Beifall offiziell in sein Amt eingeführt.

Im Februar waren die Möhles aus Bern in der Schweiz angereist. Dort haben die Pastoren mit niedersächsischen Wurzeln die vergangenen zehn Jahre verbracht. „Es herrschten Temperaturen unter minus zehn Grad und wir haben verschiedene Pfarrstellen angeschaut, die uns nicht gefallen haben“, erzählt Christiane Möhle.

Anruf führte zum Erfolg

„Fahrt doch direkt mal nach Elvershausen“, sagte Superintendent Heinz Behrends am Telefon. Das war der Hinweis, der den Menschen in der Kirche im Rhumetal ihre neuen Pastoren bescherte. „Wenn man aus der Schweiz zurückkommt, dann muss man suchen. Die Landschaft hier erinnert ein wenig an die Schweiz“, sagte Harald Möhle. Ihn hatte die Aufteilung der Pastorenstelle gereizt. Eine halbe Stelle übernimmt seine Frau in Michaelis, ein Viertel er selbst in der Mitarbeit im Kirchenkreis. Dort, wo durch Krankheit, Vakanz oder Fortbildung eine Lücke in der Versorgung entsteht, kommt Harald Möhle zum Einsatz. „Wenn ihr die Beiden mal im Garten liegen seht, dann tun sie das in der Zeit des verbleibende Viertels. Nutzt die Beiden nicht, als hätten sie zwei ganze Stellen. Das ist meine Bitte“, sagte Superintendent Behrends zur Gemeinde während des Gottesdienstes.

Herzliche Begrüßung

Sämtliche Vertreter der Vereine und Verbände aus dem neuen Zuständigkeitsbereich der Möhles waren gekommen, um sie in ihrem neuen Amt zu begrüßen. Geschenke, viele herzliche Worte und der Sketch von zwei „Tratschtanten“, der amüsant die Zeit ohne Pastor und die Vorbereitung auf die Möhles erzählte, zauberten nicht nur dem Paar ein Lächeln auf die Lippen.

Der Dank der Kirchengemeinde galt Pastorin Johanna Hesse aus Gillersheim, die die Zeit ohne festen Geistlichen überbrückt hat. Weiterer Dank richtete sich an die vielen Helfern, die nach dem Umbauarbeiten am Pfarrhaus dieses wieder in Schuss gebracht haben.

Nicht nur die Menschen aus der Kirchengemeinde haben sich über den Festgottesdienst mit Abendmahl gefreut. „Es war ein wunderschöner Gottesdienst. Sehr gut besucht - so sollte es immer sein“, sagten die beiden Möhles, die sich auf die Zeit in ihrer neuen Gemeinde freuen.

Von Konstantin Mennecke

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