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Per Katheter wieder in den Rhythmus

Herzspezialisten in der Helios-Klinik Northeim: Prof. Dr. Jürgen Tebbenjohanns (von links), Dr. Bastian Huber und Prof. Dr. Wolfgang Schillinger.
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Herzspezialisten in der Helios-Klinik Northeim: Prof. Dr. Jürgen Tebbenjohanns (von links), Dr. Bastian Huber und Prof. Dr. Wolfgang Schillinger.

Northeim – Die Helios-Klinik Northeim weitet ihren Behandlungsschwerpunkt „Elektrophysiologie“ aus. Doch was passiert eigentlich bei dieser Form der Behandlung von Herzrhythmusstörungen?

Bei einer elektrophysiologischen Behandlung werde zunächst die Problemstelle lokalisiert, sagt Professor Dr. Jürgen Tebbenjohanns. Für dieses sogenannte „Mapping“, zu Deutsch kartieren, würden mehrere Katheter über die Blutgefäße zum Herzen geführt. Mit winzigen Elektroden löse der Arzt die Herzrhythmusstörung dort gezielt aus. Metallkontakte nehmen die elektrischen Impulse auf und machten so für die Mediziner den Ursprungsort der Herzrhythmusstörung sichtbar.

Für die eigentliche Behandlung werde anschließend ein zusätzlicher Elektrodenkatheter eingeführt, dessen Spitze sich auf 60 Grad Celsius erhitzen lasse. Mit der Katheterspitze veröde der Arzt die fehlleitende Muskelzelle und unterbreche dort so die elektrische Leitfähigkeit. Der Verödungspunkt sei zwei bis vier Millimeter groß. Tebbenjohanns: „In der Regel ist die Herzrhythmusstörung damit dauerhaft beseitigt, die Herzleistung des Patienten bleibt unvermindert erhalten.“ Eine Behandlung mit Medikamenten werde unnötig.  goe helios-gesundheit.de/kardiologie-northeim

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