Stiche in genitalbereich

Kreis Göttingen: Pferderipper verletzt Stute in Osterode schwer

Osterode. Mit mehreren Schnitten und Stichen im Genitalbereich hat ein Pferderipper in Osterode eine Stute schwer verletzt.

Das Tier stand auf einer Weide in der Katzensteiner Feldmark. Katzenstein ist ein Gebiet, das sich im Sösetal befindet. Inzwischen ist Katzenstein auch ein Stadtteil von Osterode am Harz im Landkreis Göttingen.

Wie die Osteroder Polizei am Freitag berichtete, hatte der Täter dem Tier die Verletzungen offenbar zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen zugefügt.

Aufgrund der schnellen Versorgung durch einen Tierarzt besteht für das Pferd aktuell keine Lebensgefahr mehr. Das geht aus einer Polizeimeldung hervor.

Ein Pferderipper hat in dieser Woche auch im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis zugeschlagen. In Germerode wurde ein Pferd getötet. Die Besitzer hatten das leblose Tier auf der Weide vorgefunden. Bislang gibt es noch keine offiziellen Informationen zum Täter.

Was ist ein Pferderipper?

Als Pferderipper werden umgangssprachlich Menschen bezeichnet, die es auf Pferde abgesehen haben. Oftmals werden die Tiere von ihnen verstümmelt oder sogar getötet. Die Bezeichnung Pferderipper leitet sich vom Namen des britischen Frauenmörders Jack the Ripper ab. Der Serientäter, der im 19. Jahrhundert aktiv war, wurde nie gefasst.

Die Osteroder Polizei bittet unter Tel. 05522/5080 um Hinweise auf den Täter.

Rubriklistenbild: © Symbolbild/nh

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