Stadt warnt vor Feuerwerk in Innenstadt - Polizei verstärkt Streifen

Mit Plakaten gegen Silvester-Knallerei

Northeim/UsLAR. Die Stadt Northeim weist jetzt mit Plakaten in der Innenstadt auf das Verbot hin, zu Silvester Feuerwerkskörper in der historischen Altstadt abzubrennen. Mit der Aktion will sie vor allem die jungen Menschen in der City erreichen, die das vom Stadtrat nach dem Innenstadt-Großbrand vom April dieses Jahres erlassene Böller- und Raketenverbot bislang vielleicht noch nicht mitbekommen haben.

Verstöße gegen das Böllerverbot können nach Angaben der Stadt als Ordnungswidrigkeit eine Geldbuße von bis zu 5000 Euro nach sich ziehen, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Einhaltung des Verbots soll nach Angaben von Jörg Dodenhöft, dem allgemeinen Vertreter des Northeimer Bürgermeisters, vom Fachdienst Ordnungswesen der Stadt in der Silvesternacht kontrolliert werden. Schon beim ersten Verstoß soll es Strafen geben, so Dodenhöft.

Auch die Polizei wird nach Angaben von Klaus Röglin, Leiter Einsatz und Streifendienst bei der Polizeiinspektion Northeim, Präsenz in der Silvesternacht in der Innensstadt zeigen. „Wir werden verstärkt Streife gehen, bei Verstößen Personalien aufnehmen und Anzeigen fertigen.“

Außerdem weist die Stadt Northeim noch einmal darauf hin, dass aufgrund eines neuen Erlasses selbst in den Dorfkernen mit Fachwerkgebäuden das Abbrennen von Feuerwerkskörpern untersagt ist. Bislang galt das nur in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern und Altenheimen.

In Uslar feierten in den vergangenen Jahren viele Menschen vor dem alten Rathaus. Dabei kam es zu gefährlichen Situationen, weil Raketen in Richtung der alten Dachfirste der Fachwerkhäuser flogen. Das neue generelle Böllerverbot in der Nähe von Fachwerk wird darum im Rathaus positiv gesehen. Wirklich kontrollieren könne die Stadt die Einhaltung allerdings nicht, räumte Rainer Steckel, allgemeiner Vertreter der Bürgermeisterin, ein. „Uns bleibt, an die Vernunft der Bevölkerung zu appellieren.“ ZUM TAGE

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