Corona: Bei Verstößen wird es teuer

Polizei Northeim kontrolliert auch Weihnachten und Silvester

Polizei fährt mit Blaulicht
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Die Polizei wird auch an den Feiertagen auf Streife gehen.

Die neuen Corona-Regelungen für Weihnachten und Silvester erlauben Feiern nur noch im kleinen Kreis, um somit die anhaltende Pandemie möglichst einzugrenzen. Außerdem hat das Land Niedersachsen ein Feuerwerksverbot verhängt.

Northeim – Die Northeimer Polizei ist darum auf Kontrollen an den Feiertagen eingerichtet. „Wir gehen mit Augenmaß vor, aber werden durchaus eingreifen, wenn die Regelungen nicht eingehalten werden“, so Daniel Ahrenbog, Sprecher der Polizeiinspektion Northeim.

Niklas Fuchs, Leiter Einsatz, Polizeiinspektion Northeim

Das bestätigt auch Niklas Fuchs, Leiter Einsatz: Es würden verstärkt Kräfte im Einsatz sein, um das Einhalten der Corona-Regeln zu kontrollieren. Bei Verstößen würden dann entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der Fokus der Polizei liege insbesondere auf Menschenansammlungen, dem Feuerwerksverbot, das auch im eigenen Garten gilt, sowie dem Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, so Fuchs.

Er appelliert an die Vernunft der Menschen, damit es auch in diesem Jahr ein friedliches Weihnachten und ein ruhiges Silvester gibt.

Wenn allerdings eine Feier „aus dem Ruder läuft“, so Polizei-Sprecher Ahrenbog, dürfe die Polizei sich durchaus auch ein Bild von der Situation in der Wohnung der Feiernden machen. Die Polizei sei ebenfalls dazu befugt, eine solche Feier zu beenden.

Die Höhe der Bußgelder richtet sich laut Ahrenbog nach dem jeweiligen Verstoß und dem dazu vom Land herausgegebenen Bußgeldkatalog. Dieser wurde laut Mitteilung der Kreisverwaltung nach der ab gestern geltenden neuen Corona-Verordnung vom Land allerdings noch nicht angepasst. (Rosemarie Gerhardy)

Eine verlässliche Aussage zu möglichen Bußgeld-Höhen sei daher aktuell noch nicht möglich. Vom Landkreis werden aber folgende Bußgelder prognostiziert:

  • Verkauf und Abgabe von Feuerwerk 1000 bis 3 000 Euro.
  • Mitführen und Abbrennen von Feuerwerk: 100 bis 400 Euro je beteiligter Person.
  • Veranstalten von Feuerwerk für die Öffentlichkeit: 3000 bis 10.000 Euro.
  • Verstoß gegen die Kontaktbeschränkungen: 100 bis 400 Euro pro Person.

Wenig Kontakt, kein Feuerwerk

Bis zu fünf Personen aus maximal zwei Haushalten dürfen sich nach der neuen Corona-Verordnung treffen. Nur über die Weihnachtsfeiertage wurde die Haushaltsregelung für enge Verwandte und Partner aufgehoben. Ein Gastgeberhaushalt darf in dieser Zeit vier weitere Personen aus dem engsten Verwandtenkreis empfangen. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht. Silvester gilt diese Ausnahme nicht. Es gilt ein generelles Feuerwerks- und Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.

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