35.000 Euro Kaution verlangt

Polizei warnt vor Schockanrufen im gesamten Kreis Northeim

Bild neu ARCHIV - ILLUSTRATION - 5.07.2016, Bayern, Garmisch-Partenkirchen: Eine Frau steht mit einem Telefon am Fenster, vor dem ein Stalker steht. (zu dpa "Weniger Anzeigen wegen Stalkings in Niedersachsen" vom 12.05.2018) Foto: Angelika Warmuth/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
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Schockanrufer setzen ihre Opfer häufig unter Druck.

Im gesamten Landkreis kam es in den vergangenen Tagen zu sogenannten „Schockanrufen“. Das berichtet die Polizeiinspektion Northeim.

Landkreis Northeim - In den Anrufen hatten Unbekannte gefordert, dass die Angerufenen eine Kaution für einen Verwandten überweisen müssten, da dieser sonst nach einem von ihm angeblich verursachten Unfall in Haft genommen würde.

Die Northeimer Polizei warnt davor, sich auf solche Forderungen einzulassen und bittet darum, Anzeige zu erstatten.

In Einbeck gab es mehrere Anrufe. Alle Geschädigten hätten die Betrugsmasche aber erkannt und es sei kein Schaden entstanden.

In einem Fall am Freitag hatte sich ein Anrufer bei einer 81-jährigen Kreienserin am Telefon als Polizist ausgegeben, ihr eine Notlage ihres Sohnes vorgetäuscht und von ihr die Übergabe einer Kaution von 35 000 Euro verlangt.

Die 81-Jährige reagierte laut Polizei aber vorbildlich, benachrichtigte Angehörige und die Polizei.

Ratschläge der Polizei

Die Polizei gibt im Zusammenhang mit Schockanrufen folgende Hinweise:
- Immer misstrauisch sein, wenn es um Geldforderungen am Telefon geht.
- Keine Details zu finanziellen oder familiären Verhältnissen preisgeben.
- Niemals Geld an unbekannte Personen überweisen oder übergeben.
- Wer Opfer eines Betruges geworden ist, sollte sich umgehend bei seiner Polizeidienststelle melden. (Axel Gödecke)

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