Rat beschließt Unterstützung für Theater der Nacht und Klostermarkt

Stadt Northeim hält an freiwilligen Leistungen fest

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Bekommt Geld von der Stadt: Das Theater der Nacht in Northeim, ist nicht nur ein wichtiger Kulturträger, sondern auch ein Touristenmagnet.

Trotz schwieriger Haushaltslage will die Stadt Northeim freiwillige Leistungen auszahlen.

Das hat Rat der Stadt Northeim einstimmig bei einer Enthaltung beschlossen. Somit können Vereine und Institutionen weiterhin mit der geplanten finanziellen Unterstützung seitens der Stadt rechnen.

Das Theater der Nacht wird mit 25 000 Euro bezuschusst, und auch der Stadtmarketingverein erhält 10 000 Euro für den Klostermarkt, unabhängig davon, ob er stattfinden kann oder nicht. „Noch gehen wir davon aus, dass es den 25. Klostermarkt im September gibt“, erklärt Bürgermeister Simon Hartmann.

Man arbeite jetzt schon an einem Konzept, damit er vielleicht in einer abgespeckten Form stattfinden kann. Ganz genau könne man aktuell noch nicht sagen, wie sich die Situation mit Blick auf Großveranstaltungen nach dem 31. August darstelle, aber der Verein sei bereits in finanzielle Vorleistung gegangen, begründet Hartmann.

In den Haushalt 2021 übertragen werden die Zuschüsse für die Veranstaltungen, die in diesem Jahr nicht stattfinden können. Das sind das Stadtfest (25 000 Euro), der Stadtlauf (3000 Euro), die Sportlerehrung (5000 Euro) und die Jubiläumsfeierlichkeiten 30 Jahre Partnerschaft Prudnik (5000 Euro).

Alle anderen Zuschüsse, die im Haushaltsplan 2020 der Stadt Northeim bereits enthalten sind und für die entsprechende politische Beschlüsse vorliegen oder die auf vertraglichen Verpflichtungen beruhen (Familientreff Haerztor, Musikalische Jugendförderung, Jugendleiterausbildung, Queeres Göttingen, Aids-Hilfe Göttingen), werden gemäß jeweiliger Entscheidung des Bürgermeisters im laufenden Haushaltsjahr ausgezahlt.

Hartmann verwies in diesem Rahmen darauf, dass es für 2020 einen Nachtragshaushalt geben muss. Vermutlich werde dieser aber noch nicht bei der kommenden Ratssitzung im Juli vorliegen.

Er hoffe auch auf Zuschüsse für die Kommunen von Land und Bund.

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