Massive Probleme auf der A7

Landkreis Northeim: Dauereinsatz für Retter im Schneechaos

THW Schnee Lkw Rettung
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Das Technische Hilfswerk war wie alle anderen Hilfsorganisationen am Montag im Dauereinsatz, um unter anderem festgefahrene Lkw zu befreien.

Die massiven Schneefälle haben am Montag nicht nur im gesamten Landkreis für teils chaotische Zustände gesorgt. Auch auf der Autobahn 7 kam es zu erheblichen Problemen, die bis in die Nacht zu Dienstag andauerten.

Landkreis Northeim - Vor allem für die Lkw-Fahrer ging zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Northeim-Nord nichts mehr. Einige von ihnen hatten sich nach stundenlanger Wartenzeit schlafen gelegt, so die Autobahnpolizei.

In den frühen Morgenstunden mussten die Fahrer dann von Polizeibeamten geweckt werden, weil es den Räumdiensten inzwischen gelungen war, die Autobahn in dem Bereich wieder befahrbar zu machen.

Nachdem der Stau sich dort aufgelöst hatte, ging allerdings auf der Gegenfahrbahn in Richtung Norden nichts mehr weiter. Auch hier blieben vor allem Lastwagen im Schnee stecken.

Feuerwehr, THW und DRK waren im Dauereinsatz. Die Feuerwehren richteten unter anderem auf dem A 7-Parkplatz Leineholz eine Versorgungsstation mit heißen Getränken ein.

Aber auch außerhalb der A 7 gab es für die Hilfsorganisationen viel zu tun: Auf den Straßen der Region mussten unzählige Lastwagen freizuschleppt werden, dabei waren Northeim und Einbeck die Einsatzschwerpunkte.

Außerdem wurde beim Räumen von Straßen und Plätzen in Northeim unterstützt, dabei vor allem die steile Anfahrt zur Helios-Klinik in Northeim überwacht, so die Kreisfeuerwehr in einer Pressemitteilung.

Für die Feuerwehren lief parallel natürlich das Tagesgeschäft weiter. So musste der Rettungsdienst unterstützt werden, damit die Rettungswagen überhaupt ihre einsatzstellen erreichen können.

Um einen Patienten in Hardegsen über tief verschneite Straßen zum Rettungswagen transportieren zu können, wurde eine Schleifkorbtrage eingesetzt. (kat)

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