Der himmlische Wochenrückblick – Graf Otto von Northeim präsentiert Köpfe, Klatsch und Kurioses

Rettungsringe für die Schulen

Hallo Leute, habt ihr schon gehört, dass den Schulen langsam die Schüler ausgehen? Weil ihr da unten auf der Erde einfach viel zu wenig Kinder in die Welt setzt, könnte einigen kleinen Dorfschulen möglicherweise in Sachen Schülerzahlen das Wasser bald bis zum Hals stehen.

So weit will man es in meinem guten alten Northeim aber nicht kommen lassen. Da sich das Problem mit dem mangelnden Nachwuchs auch durch gutes Zureden bei potenziellen Eltern kurzfristig wohl nicht lösen lassen wird, will man nun einfach die Mindestschülerzahlen senken. Zumindest die Grundschulen in Höckelheim und Langenholtensen wären damit wohl zunächst einmal gerettet.

Gerettet wurde auch das Uslarer Badeland. Und zwar von den vielen Freiwilligen, die sich für den Erhalt der Einrichtung ehrenamtlich engagiert haben. Besonders großen Einsatz in dieser Hinsicht zeigte jetzt Jan Kaiser, Chef der Rewe-Märkte in Uslar, bei seiner Pfandbon-Aktion zugunsten des Uslarer Badelandes. Als er die Box öffnete, damit Turnkinder des TSV Schönhagen die Bons einscannen konnten, stieß er sich bei einer unglücklichen Bewegung böse am Kopf und musste verarztet werden. Er nahm es gelassen und mit einem Lächeln – auch wenn er tagsdrauf deswegen tatsächlich eine Auszeit nehmen musste. Ich wünsche ihm auf alle Fälle gute Besserung. Besser noch als bei der ersten Leerung der -Box war das Ergebnis der Aktion: Fast 1000 Euro kamen für das Badeland zusammen.

Brauchte beim Helfen Erste Hilfe: Jan Kaiser verletzte sich bei der Aktion zugunsten des Uslarer Badelandes am Kopf. Foto: Schneider

Die Resonanz auf die Aktion von Günter Hennig aus Moringen, der mehr als 20 Jahre alte Gelbe Säcke versteigern wollte, war auch ziemlich groß. Viele Menschen haben bei ihm angerufen, um sich mit ihm über die Gelbsack-Problematik zu unterhalten. Ein konkretes Gebot für die Rolle habe aber niemand abgegeben, berichtete Hennig – bis auf seinen Nachbarn, der spontan zehn Euro zahlen wollte, noch bevor der Aufruf startete. Der wird jetzt neuer Eigentümer der historisch wertvollen Müllbeutel, auf denen noch die alte vierstellige Northeimer Postleitzahl 3410 zu lesen ist. Wenn er dies hier liest, kann er sich ja mal bei mir melden und mir erzählen, was er damit vorhat.

Ich würde empfehlen, sie im Tresor zu lagern, dennvermutlich werden sie noch richtig wertvoll

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Euer Otto

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