Bis 2013 erste Wege, Schilder und Info-Box für Römer-Gelände

Kalefeld/Northeim. Der Landkreis Northeim drückt bei der touristischen Erschließung des römisch-germanischen Schlachtfelds bei Kalefeld auf die Tube.

Damit das Gelände von der ab September 2013 in Braunschweig geplanten Landesausstellung „Römer in Niedersachsen“ profitieren kann, soll es bis dahin mit einer ersten touristischen Infrastruktur ausgestattet werden. Dafür hat sich der Wirtschafts- und Tourismusausschuss des Kreises jetzt ausgesprochen. Danach soll Landrat Michael Wickmann (SPD) dafür Sorge tragen, dass das Römer-Areal bis zum Herbst 2013 mit Wegen, Schildern, einer Info-Box und ersten Erklär-Stationen in der Feldmark ausgestattet wird.

Dieser Ausbau ist die erste Stufe eines dreigliedrigen Harzhorn-Konzepts, an dessen Ende ein Erlebniszentrum für über fünf Millionen Euro steht. Der Bau eines solchen Museums wäre frühestens ab dem Jahr 2015 denkbar.

Der Kreis geht aber davon aus, dass die Landesausstellung im kommenden Jahr zahlreiche Besucher anregen wird, sich das Römer-Gelände vor Ort anzuschauen. Deswegen soll unabhängig von einer Entscheidung über das gesamte Konzept die erste Stufe jetzt angegangen werden.

Je nach Art des Ausbaus werden die Kosten dafür auf 630.000 bis 780.000 Euro geschätzt. Fördermittel sollen von einer Projektgesellschaft eingeworben werden, für deren Gründung Wickmann Konzepte entwickeln soll. Die Empfehlungen des Wirtschaftsauschusses liegen am Montag dem Kreisausschuss vor, der sie in Aufträge an die Verwaltung umwandeln kann.

Die zweite Stufe des von Prof. Dr. Frank Lohberg (Aachen) entworfenen Entwicklungsplans sieht die regionale Einbindung des Geländes ab dem Jahr 2015 vor. Dafür sollen Radwege sowie ein Aussichtsturm gebaut werden und eine „Römer-Autobahn“ das Harzhorn mit den Römer-Ausgrabungen bei Hann. Münden verbinden.

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