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Rotarier im Kreis Northeim helfen Ukrainern

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Von: Frank Bertram

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Rotary-Club Einbeck-Northeim spendet für Menschen in Kiev (v.l.): Renatus Döring, Ludmyla Ostapenko, Stefan Beumer, Andreas Oppermann, Gerald Jüttner.
Rotary-Club Einbeck-Northeim spendet für Menschen in Kiev (v.l.): Renatus Döring, Ludmyla Ostapenko, Stefan Beumer, Andreas Oppermann, Gerald Jüttner. © Frank Bertram

Der Club Einbeck-Northeim bringt 30 000 Euro an Spendengeld auf

Einbeck – Der Rotary-Club Einbeck-Northeim unterstützt mit einer Spende in Höhe von 30 000 Euro die vom Krieg betroffenen Menschen in der Ukraine. Die Rotarier helfen damit direkt den Flüchtlingen, die aus dem Donbass stammen und im Westen der Ukraine eine Unterkunft benötigen.

Das Geld, das bereits in der Ukraine angekommen und unter anderem in Grundversorgung, Feldbetten und Matratzen investiert worden ist, stammt aus dem Erlös eines Benefiz-Kulturabends im Mai in Einbeck mit dem Comedian Matthias Brodowy.

Diese 15 000 Euro Eigenmittel konnten durch einen so genannten Disaster Response Grant bei Rotary International auf die Gesamtsumme verdoppelt werden, berichteten die Rotary-Mitglieder. Der Club Einbeck-Northeim hat mehr als 70 Mitglieder.

Bereits auf der jüngsten Distriktkonferenz in Einbeck vor 420 Teilnehmern hatte der Governor, Gerald Jüttner, über das Engagement seines Heimatclubs berichtet. Bei diesen Hilfsmöglichkeiten über die „Disaster Response Grants“ (Katastrophenhilfe-Fonds) werde die weltweite Vernetzung von Rotary deutlich, sagte Jüttner. International würden Gelder in diese Grants gespeist, deren Ausschüttung Distrikte beantragen können.

Ursprünglich wollten die Rotarier ihr bei dem Kulturabend gesammeltes Geld einem Kinderkrankenhaus in Kiew spenden. Dort habe man bei der Kontaktaufnahme aber leider nur eine zurückhaltende Antwort erhalten und kein gutes Gefühl gehabt, berichtete der bis Ende Juni amtierende Präsident Renatus Döring. Durch einen Zufall stießen die Mitglieder der Rotary-Clubs Einbeck-Northeim auf die jetzt realisierte Spendenmöglichkeit.

Ludmyla Ostapenko, die aus der Ukraine geflohen und mit ihrem Sohn heute in Bad Gandersheim lebt, telefonierte mit einer entfernten Freundin in der Ukraine und erfuhr dabei von der Rotary-Hilfe für neues Dachmaterial und andere Unterstützung bei der Binnenflüchtlinge-Grundversorgung im Westen der Ukraine.

Ostapenko wohnt beim bisherigen Rotary-Präsident Döring und wusste von dessen Suche nach einem Partner-Rotary-Club in Kiev, an den die Spende gehen könnte.

Dabei entstand der Kontakt zu der aktuell auch im Westen lebenden Ukrainerin Oksana Tjupa, die für Rotary als Fundraiserin tätig ist und die Regularien für Spenden bei Rotary bestens kennt.  (Frank Bertram)

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