Landkreis Northeim warnt vor Ausbreitung

Vorsicht wegen Schweinepest: Lebensmittel nicht im Wald lassen 

Dass Foto zeigt ein Wildschwein von vorn.
+
Wildschweine übertragen die afrikanische Schweinepest.

In Deutschland breitet sich die Afrikanischen Schweinepest (ASP) immer weiter aus. Deshalb wird davor gewarnt, Lebensmittel in der Natur zu entsorgen.

Northeim - Vor dem Hintergrund der drohenden Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland warnt der Landkreis Northeim davor, Lebensmittel achtlos in der Natur zu entsorgen.

Die Schweinepest könne nicht nur von Wildschwein zu Wildschwein, sondern auch durch kontaminierte Gegenstände übertragen werden, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Northeim. Das Virus sei sehr widerstandsfähig und könne in rohen oder nicht vollständig erhitzten Produkten wie Salami oder Schinken sehr lange ansteckend bleiben.

Vor allem auf Parkplätzen würden Lebensmittelreste oftmals weggeworfen: „Ein Wurstbrötchen kann reichen, um die Seuche weiter zu verbreiten“, heißt es von der Northeimer Kreisverwaltung.

Auf vielen Rastplätzen gebe es laut Landkreis schon jetzt Hinweisschilder, die auf das Problem aufmerksam machen, doch leider werde die Situation von vielen noch nicht ernst genommen.

Darum appelliert die Kreisverwaltung, Lebensmittelreste nur in verschlossenen Müllbehältern und nicht in der Natur zu entsorgen.

Zum Hintergrund: In Brandenburg wurden seit 10. September bislang 55 festgestellte ASP-Fälle bei verendeten Wildschweinen registriert. Hausschweinbestände sind in Deutschland bislang nicht betroffen.

Experten gehen jedoch von einer weiteren Verbreitung der Krankheit aus, die allerdings für den Menschen nicht gefährlich ist. Für Schweine ist sie jedoch meist tödlich.  

(von Kathrin Plikat und Axel Gödecke)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.