Sebastiansschmaus: Dicht daneben war ein Volltreffer

Traditioneller Schmaus: Auf den Grünkohl mit Bregenwurst freuten sich auch diese Schützinnen.

Northeim. Schützen kennen sich damit aus, wie es ist, auch einmal nicht zu treffen. Der Sebastiansschmaus am Samstagabend war aber trotz des gewählten Mottos „Dicht daneben ist auch vorbei“ wieder ein Volltreffer. 400 Gäste ließen sich im Lux-Saalbau Grünkohl schmecken und lauschten den launigen Reden.

Der Präsident der Bürger-Schützengesellschaft (BSG), Hans-Bernhard Heynold, nutzte den großen Rahmen, einen langjährigen Stammgast der Veranstaltung zu ehren, der sehr häufig als Unterstützer der Northeimer Schützen in Erscheinung getreten ist: Hans-Joachim, Röwer, der Vorstands-Chef der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN), der Ende Februar in den Ruhestand geht.

Er erhielt die Goldene Ehrennadel der BSG. Heynold würdigte Röwer als Freund der Schützen. Als Beispiel für die vielfältige Unterstützung nannte er die Spende der KSN für die Heizung des Schießhauses.

„Er bleibt uns treu“, äußerte er sich überzeugt, dass Röwer auch in den nächsten Jahren Gast der Schützen bleiben wird.

Wachwechsel

Als neuer Stadthauptmann der Schützen trat Else Heidelberg die Nachfolge von Wolfgang Haendel an. Der erste stellvertretende Bürgermeister konnte das geliebte Amt nicht weiter ausüben, weil er im Stadtrat nun auch das Amt des Ratsvorsitzenden inne hat. So fungiert nun die zweite stellvertretende Bürgermeisterin als Stadthauptmann.

Landei mit guter Aussicht

Die stellte sich den Schützen als „echtes Landei“ vor. Schließlich komme sie aus dem schönen Imbshausen. Das sei zwar nicht der Arsch der Welt. „Aber wir können ihn schon gut sehen“, sagte sie. Wo sich das vielzitierte Hinterteil genau befindet, ließ Heidelberg aber offen. Vermutungen es könne sich um Denkershausen oder um Echte handeln, bestritt sie.

Sebastiansschmaus der Northeimer Schützen

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Festredner war in diesem Jahr der Northeimer Unternehmer Wolf-Dietrich Hannecke, der sich als Dichter hintersinniger Verse einen Namen gemacht hat. Er unterhielt die Schützen mit einem Querschnitt aus seinen Werken. Ein echter Quell der Inspiration waren offenbar die kindlichen Wahrheiten seiner Enkel, denen er zahlreiche Reime gewidmet hat. (ows)

Mehr zum Thema in der Montagausgabe der Northeimer HNA

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