KWS hat siebenjährige Erlaubnis für Freilandversuche mit Gen-Rüben beantragt

Aussaat hiner Gittern: Um das Feld vor Gentechnikgegnern zu schützen, baute die KWS bei ihrem Freilandversuch 2008 bei Northeim einen Bauzaun auf. Foto:  Archiv

Wetze/Einbeck. Die KWS Saat AG hat beim Bundesamt für Verbraucherschutz einen Antrag zur Genehmigung zur Freisetzung von gentechnisch veränderten Zuckerrüben auf Flächen ihres Versuchsgut Wetze gestellt.

„Das ist ein Vorsorgeantrag“, sagte Sprecherin Sabine Michalek der HNA. Er umfasst den Zeitraum 2012 bis 2018. In diesem Jahr will das Unternehmen auf den Flächen ihres Versuchsguts aber keine genveränderten Zuckerrüben anpflanzen, betonte sie.

In den vergangenen drei Jahren Jahren hat KWS nach ihren Worten mit Freilandversuchen ermittelt, wie effizient eine gentechnisch veränderte Zuckerrübensorte, die in den USA bereits zugelassen und von den Landwirten angepflanzt wird, in Europa eingesetzt werden kann. „Das haben wir abgeschlossen“, sagte die Sprecherin. In diesem Jahr sei nur eine kleine Anpflanzung dieser Rübe im Schaugarten für Pflanzenforschung im sachsen-anhaltinischen Üplingen vorgesehen. Die Rübe ist gegen das Unkrautvernichtungsmittel Roundup resistent gemacht worden.

Sollte das Bundesamt für Verbraucherschutz die Genehmigung erteilen, ist die Aussaat von gentechnisch veränderten Rüben in den Folgejahren möglich. Die drei betroffenen Ackerflächen liegen alle in der Gemarkung der Northeimer Ortschaft Stöckheim. (ows)

Mehr zum Thema in der Montagausgabe der Northeimer und der Sollinger HNA

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