SPD: Fürs Harzhorn gibt es kein zusätzliches Geld

Northeim. Die SPD-Kreistagsfraktion hat die Forderung der CDU nach mehr Geld für die touristische Erschließung des römisch-germanischen Schlachtfeldes am Harzhorn zurückgewiesen.

„Wenn die CDU deutlich mehr Mitteleinsatz fordert, soll sie klar und deutlich sagen, woher das Geld dafür kommen soll“, forderte Christina Münder, Sprecherin der SPD im Wirtschaftsausschuss des Kreistags. Das Ausgrabungsfeld am Harzhorn biete große touristische Chancen für den Landkreis Northeim, sagte Münder. Sie erinnerte aber gleichzeitig an die in der jüngsten Kreistagssitzung deutlich gewordenen Einigkeit über Parteigrenzen hinweg, dass nach dem Scheitern der Fusionsbemühungen mit den Nachbarlandkreisen Osterode und Göttingen große Sparbemühungen notwendig seien, um den Landkreis Northeim zukunftsfähig zu machen.

Das, was am Harzhorn als erste Ausbaustufe entstehen soll, geht nach Münders Worten deutlich über das hinaus, was zunächst geplant war, nämlich nur eine kleine Infobox. Dies sei nur dank des Engagements der zahlreichen Sponsoren möglich.

Die SPD-Kreistagsabgeordnete weist die Kritik der CDU an den Plänen für das Besucherzentrum zurück. „Die Planungen des Architekten sind ausreichend geräumig, betonte sie. Warum eine Busladung nicht in den geplanten Raum hinein passen soll, erschließe sich ihr nicht, da die Besucher dort nicht an Konferenztischen sitzen werden. (ows)

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