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Kreis-Sparkasse Northeim stellt Förderplattform für Vereine online

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Von: Olaf Weiss

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Förderportal im Internet: KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann zusammen mit Gernot Bollerhei (links) und Thomas Besser, die bei der Kreis-Sparkasse für Förderungen und die Stiftungsarbeit zuständig sind.
Förderportal im Internet: KSN-Vorstandsvorsitzende Ute Assmann präsentiert es zusammen mit Gernot Bollerhei (links) und Thomas Besser, die bei der Kreis-Sparkasse für Förderungen und die Stiftungsarbeit zuständig sind. © Olaf Weiss

Der schriftliche Förderantrag bei den KSN-Stiftungen und die per Brief geäußerte Bitte um Spenden an die Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) haben ausgedient.

Northeim – Für Förderungen hat die KSN im Internet unter naeheverbindet.de eine eigene Förderplattform eingerichtet. Diese soll gemeinnützigen Vereinen und Organisationen die Möglichkeit geben, auch bei anderen Spendern um Unterstützung zu bitten. Die KSN wolle damit ihr Förderwesen auf neue Füße stellen, sagte die Vorstandsvorsitzende Ute Assmann.

Um auf der Plattform erscheinen zu können, müssen sich die Vereine registrieren und durch Hochladen des entsprechenden Freistellungsbescheids des Finanzamtes ihre Gemeinnützigkeit nachweisen. Diese Registrierung ist nur einmal notwendig und bleibt nach den Worten von KSN-Marketingleiter Gernot Bollerhei auch für weitere, später gestellte Förderanträge erhalten.

„Es ist leicht, sich zu registrieren“, betonte er. Wenn ein Verein dabei aber Probleme habe, gäbe es aber auch Hilfestellung.

Anschließend kann das Projekt auf der Plattform eingestellt werden. Dazu gehört neben der Beschreibung, was gefördert werden soll, auch die Höhe des Finanzbedarfs. Auch ein Foto, das das Projekt illustriert, wünscht sich die Kreis-Sparkasse.

Nachdem alle Angaben vorliegen und von der KSN auf Förderwürdigkeit und geprüft worden sind, erscheint das Projekt auf der Online-Plattform. Dort ist es für jedermann sichtbar und wer möchte, kann es dort per Überweisung oder mithilfe seiner Kreditkarte eine Spende unterstützen. Auch wie viel der angepeilten Summe schon zusammengekommen ist und wann die Spendensammlungen enden, ist dort sichtbar. Mehr zu spenden als gewünscht, ist nicht möglich. Wenn der angestrebte Betrag beisammen ist, wird die Möglichkeit, zu spenden, beendet.

Durch einen Button kann der Link eines Projektes außerdem auf den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook geteilt werden, um ihm eine größere Öffentlichkeit und damit auch mehr Spender zu verschaffen. Neben der Funktion des Spendensammelns soll die Plattform auch dazu dienen, ehrenamtliches Engagement im Landkreis Northeim sichtbar zu machen, betonte Assmann.

Über die Plattform sollen nicht nur Anträge auf Spenden und Sponsoring (dazu gehört eine Gegenleistung des Empfängers) eingehen, sondern auch Förderanträge an die KSN-Stiftungen und auf eine Unterstützung aus den sogenannten Zweckerträgen des PS-Sparens.

Die Vereine sollen angeben, aus welchem Topf sie sich eine Förderung wünschen. Die KSN behalte sich aber vor, im Einzelfall auf einen Fördertopf umzustellen, wenn das günstiger sein sollte. Gefördert werden nach Assmanns Worten ausschließlich Projekte im Landkreis Northeim. Auch soll der Verein, der gefördert werden möchte, ein Konto bei der KSN haben.

Im Vorfeld des Starts der Förderplattform am Montag hatte die KSN eine Reihe von Vereinen angeschrieben, ob sie sich nicht mit einem Projekt registrieren möchten. Stand Montagmittag waren 47 Vereine registriert. Weitere 79 Registrierungen waren noch bei der KSN in der Bearbeitung. „Mit so vielen hatten wir so schnell gar nicht gerechnet“, sagte Bollerhei. Es hätten sich bereits Vereine eingetragen, die nicht angeschrieben worden seien, sondern durch Mund-zu-Mund-Propaganda von anderen Vereinen von dieser Möglichkeit erfahren hätten.

Für acht Projekte wird bereits Geld gesammelt. Dazu gehören die geplante Restaurierung der Gloger-Orgel in der Northeimer Sixti-Kirche ebenso wie ein neues Dach für die Grillhütte am Wachenhäuser Sportplatz und neue Noten für den Musikverein Bodenfelde.

Sich kurzfristig mit einem Projekt zu registrieren, kann sich für Vereine lohnen, betonen Assmann und Bollerhei. Der Donnerstag, 1. Dezember, soll ein Verdoppelungstag sein. Das heißt, dann legt die KSN zu jeder Spende, die an diesem Tag für ein Projekt auf der Plattform eingeht, bei einer Maximalsumme von 500 Euro dieselbe Summe obendrauf. (Olaf Weiss)

naeheverbindet.de

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