Fünfte Klasse erkundet den Nörtener Wald - Rudolf Roth vermittelt Einblicke

Auf Spuren der Geschichte

Auf den Spuren der Vergangenheit: Die Klasse 5.7. der Novalis-Schule mit den Lehrerinnen Astrid Hesse und Sabine Hoppmann begutachtete die aus Sicherheitsgründen gesperrte Ilian-Treppe. Foto:  Roth/nh

Nörten-Hardenberg. Während eines Wandertags anlässlich der Projektwoche der Nörtner Novalis-Schule (KGS-Außenstelle) standen Geographie und Geschichte rund um den Nörtener Wald im Blickpunkt des Interesses der Klasse 5.7.

Die Klassenlehrerinnen Astrid Hesse und Sabine Hoppmann hatten zur Erkundung der Heimat den pensionierten Realschullehrer Rudolf Roth eingeladen. Zunächst führte der Weg zum Grillplatz oberhalb Bishausens. Dort schweifte der Blick von der Burgruine Hardenberg dank guter Fernsicht bis zur Kreisstadt Northeim. Die Schüler erfuhren, dass der Brüderberg bei Bishausen - früher Bischofshausen - mit dem ehemaligen Kloster zusammenhängt.

Ilian-Treppe

Beim Aufstieg auf die Hohe Steyer, dem mit 306 Metern höchsten Punkt im Nörtener Wald, lernten die Schüler die Ilian-Treppe kennen, die vor einem Jahr unter Leitung des Nörteners Hans-Hermann Hüter von Laub- und Erdablagerungen befreit wurde. Der in Stein gehauene Weg ist ein historicher Bier- und Getreideweg aus dem 13. Jahrhundert, der von Fuhrleuten genutzt wurde. Ein Fuhrmann namens Ilian kam dort zu Tode. Nach ihm wurde die Treppe benannt. Außerdem machten die Schüler einen Abstecher zur Bremke-Quelle, aus der neben der Kosmus-Quelle im Nörtener Wald Wasser mit immer gleich kühler Temperatur sprudelt.

Tiefenbohrung

Nicht weit davon entfernt befindet sich die Tiefenbohrung für das Nörten-Hardenberger Trinkwasser.

Auf dem Rückweg von der rund 14 Kilometer langen Erwanderung der Heimat machte die Gruppe an der „Brauteiche“ Halt, unter deren Zweigen und vor deren Bank so manches Brautpaar aus Nörten und Umgebung sich vor langer Zeit ewige Treue versprochen haben soll. (ajo)

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