Stadt hat kaum Geld für Brückensanierung

Northeim. Der Bauausschuss hat die von der Verwaltung erstellte Prioritätenliste gebilligt, in welcher Reihenfolge die schadhaften Brücken in den Northeimer Ortschaften saniert werden sollen.

Danach ist die Instandsetzung der Brücke im Zuge der Dünenangerstraße in Langenholtensen am vordringlichsten. Es folgen zwei Brücken in der Einbecker Straße in Langenholtensen. Die Erstellung dieser Liste war notwendig geworden, nachdem der TÜV bei einer Überprüfung zahlreiche Mängel festgestellt hatte.

Die Liste wurde nach der Bedeutung der Brücken für den Verkehr und den Baukosten aufgestellt. Allerdings, so betonte Kämmerer Jörg Dodenhöft, ist eine Platzierung auf einem vorderen Platz der Liste allein noch kein Garant für eine baldige Sanierung. Denn, die notwendigen Mittel für die Arbeiten an den Brücken sind nur verfügbar, wenn im Investitionshaushalt dafür andere Projekte gestrichen werden.

Die Prioritätenliste

1. Brücken der Dünenangerstraße über die Düne in Langenholtensen, zurzeit begrenzt auf sechs Tonnen, Sanierungskosten 203 000 Euro.

2. Brücken der Einbecker Straße über die Bölle in Hollenstedt, beschränkt auf neun Tonnen, Kosten noch nicht ermittelt.

3. Brücke des Dünewegs über die Düne in Wiebrechtshausen, beschränkt auf zwölf Tonnen, 54 000 Euro für Erhaltung der Tonnagebegrenzung, 150 000 Euro (geschätzt) für Tonnageerhöhung.

4. Brücke der Mühlengasse über den Mühlenbach in Hammenstedt, beschränkt auf sechs Tonnen, 42 000 Euro (geschätzt) für Erhaltung der Tonnagebegrenzung, 150 000 Euro (geschätzt) für Tonnageerhöhung. Verwaltung hält aufgrund alternativer Verkehrswege auch einen Verzicht auf diese Brücke für möglich.

5. Brücke über den Mühlengraben in Hohnstedt, zurzeit gesperrt, geschätzte Kosten zwischen 150 000 und 233 000 Euro.

6. Brücke der Feldstraße über den Leimkebach in Langenholtensen, beschränkt auf sechs Tonnen, Kosten noch nicht ermittelt.

7. Brücke der Martinstraße über den Stöckheimer Bach, beschränkt auf sechs Tonnen, 257 000 Euro.

8. Brücke der Blumenstraße über die Düne in Langenholtensen, beschränkt auf sechs Tonnen, 41 000 Euro zur Erhaltung der Tonnagebegrenzung, 150 000 Euro für Tonnageerhöhung. (ows)

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