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CDU-Landtagskandidatenkür: Joachim Stünkel tritt zum fünften Mal an

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Von: Frank Bertram

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Joachim Stünkel (69) aus Lüthorst.
Bewirbt sich bei der CDU für die Landtagskandidatur: Joachim Stünkel (69) aus Lüthorst. © Frank Bertram

„Ich will es noch einmal versuchen.“ Joachim Stünkel aus dem Dasseler Ortsteil Lüthorst bewirbt sich bei der CDU um die Landtagskandidatur im Wahlkreis Einbeck.

Lüthorst – Das kündigte der 69-Jährige jetzt offiziell an. Der Vorstand des von ihm geführten CDU-Stadtverbandes Dassel hat ihn einstimmig nominiert.

Die Christdemokraten im Landkreis Northeim wollen ihren Kandidaten am 27. Februar bei einer Online-Versammlung mit anschließender Urnenwahl bestimmen. Weiterer Bewerber bei der CDU im Wahlkreis 18 (Einbeck) ist der Einbecker Arzt Dr. Andreas Kroll (47).

„Ich bin von vielen Menschen angesprochen, von einigen auch gedrängt worden“, sagt Stünkel über seine Motivation für eine Kandidatur. „Ich brenne noch, bin immer noch gut vernetzt in Brüssel, Berlin und Hannover, habe die Kontakte immer gehalten.“

Er sei ein Kandidat, der sofort ohne Einarbeitung mit der politischen Arbeit für die Region beginnen könne. Für Stünkel wäre es die fünfte Kandidatur. Der Lüthorster war 2002 erstmals in den Landtag nachgerückt, war dann bis 2008 Abgeordneter in Hannover und dann noch einmal in den Jahren von 2011 bis 2013.

Bis 2013 war Stünkel auch vier Jahre lang CDU-Kreisvorsitzender im Landkreis Northeim. Seit 1991 sitzt der 69-Jährige im Kreistag, bereits seit 1976 ist er Ratsherr in Dassel und seit 2001 dort CDU-Fraktionsvorsitzender.

Sein gutes Ergebnis bei der jüngsten Kommunalwahl sei für ihn persönlich auch noch einmal Rückenwind gewesen, erneut für den Landtag kandidieren zu wollen. „Ich habe das Vertrauen der Menschen“, freut er sich.

Stünkels Politikmaxime ist Hartnäckigkeit: „Es gibt immer eine Lösung, man muss sich der Sache nur annehmen und einen Weg suchen.“ Politisch sieht Stünkel für einen örtlichen Landtagsabgeordneten viele Aufgaben im ländlichen Raum. Bei vielen Themen müsse man Allianzen schmieden und Bündnisse in Südniedersachsen bilden, um in Hannover gehört zu werden. Die überbordende Bürokratie ist Stünkel ein Dorn im Auge: „Alles, was beschlossen wird, dauert mir zu lange, das muss schlanker werden.“ Angefangen von der Ausstattung der Schulen in der Pandemie bis zum Radwegebau: „Da müssen wir mehr Dampf machen“, sagt der Christdemokrat. (Frank Bertram)

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