Prioritäten in Dorferneuerung geändert

Dorferneuerung Suterode: Gehweg statt neuem Saal

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Wird vorerst nicht über die Dorferneuerung saniert: Der Saal des Gasthauses Fricke in Suterode. Die Baumaßnahme rutschte in der Prioritätenliste der öffentlichen Projekte ganz nach hinten auf Rang 13. 

Suterode. Die Prioritätenliste der noch ausstehenden öffentlichen Baumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung in Suterode hat sich geändert.

Der Gemeinderat Katlenburg-Lindau hat die bislang auf Rang zwei stehende Instandsetzung und Modernisierung des Saals des Gasthauses Fricke einstimmig auf Position 13 und damit auf den letzten Rang verschoben und war damit einem Vorschlag der Verwaltung nachgekommen.

Als Begründung nennt die Beschlussvorlage, dass es nicht nur kritische Äußerungen aus der Kommunalpolitik gegeben habe, sondern es auch in der Dorfgemeinschaft an Rückhalt für das Projekt fehle. Zudem sei die Finanzierung unsicher, denn schließlich waren die Kosten für die Saalsanierung mit Anbau für eine Küche und Toiletten vom Architekten auf rund 670.000 Euro geschätzt worden.

Zwar könnte es aus der Dorferneuerung 420.000 Euro sowie einen Landeszuschuss von 40.000 Euro geben, hieß es vor einem Jahr in einer Ortsratssitzung von Dorferneuerungsplaner Dirk Puche, doch der Restbetrag bliebe eventuell bei der Gemeinde hängen.

Auf Rang zwei der Prioritätenliste setzte der Rat stattdessen den Bau eines Fußweges an der Mahntestraße. Der soll auch schon in diesem Jahr umgesetzt werden. 48 000 Euro stehen dafür bereits im Etat 2019 zur Verfügung, einen Förderantrag (63 Prozent) hat die Gemeindeverwaltung dafür über die Dorferneuerung inzwischen gestellt.

Die weiter auf Rang eins der Prioritätenliste stehende Erweiterung des Suteroder Sporthauses soll ebenfalls in diesem Jahr realisiert werden. Dafür standen laut Kämmerer Klaus-Dieter Rust bereits im Etat des vorigen Jahres 115 000 Euro bereit, Geld das ins neue Jahr übertragen werde. Die Gemeinde erwartet für die Sporthauserweiterung einen Zuschuss des Landes in Höhe von 72.000 Euro.

Zum einen soll ans Gebäude ein Treppenhaus angesetzt werden, um den Engpass Wendeltreppe zu entschärfen. Zum anderen soll das Haus verbreitert werden, um weiteren Platz für den Trainings- und Punktspielbetrieb zu schaffen.  

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