Drei Impfstationen und Impfbus

Täglich 850 Impfungen sind im Kreis Northeim geplant

Ältere Frau erhält eine Corona-Impfung in den Oberarm.
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Impfung gegen Corona (Symbolbild)

Bis zu 850 Impfungen pro Tag sollen nach Inbetriebnahme der drei Impfstationen und des Impfbusses im Kreis Northeim vorgenommen werden. Wann genau gestartet wird steht noch nicht fest.

Landkreis Northeim - Auf Anfrage teilte die Kreisverwaltung mit, dass die drei Stationen in Einbeck, Wolbrechtshausen und Northeim räumlich und personell so ausgestattet seien sollen, dass jeweils bis zu 250 Impfungen täglich möglich seien. Im Impfbus sollen weitere 100 Impfungen pro Tag möglich sein.

Allerdings, so schränkte die Kreisverwaltung ein, hänge die tatsächliche Impfkapazität von den Impfstofflieferungen ab. Wegen der unklaren Liefersituation ist auch noch kein Starttermin für die Impfstationen und den -bus bekannt. Nach Mitteillungen der Kreisverwaltung sind sie aber ab der kommenden Woche einsatzbereit.

Ohne Terminvergabe

Weiterhin plant die Kreisverwaltung den Betrieb der Impfstationen ohne Terminvergabe. Denn, so die Begründung, durch das tägliche Angebot an den drei Standorten sei mit einer Reduzierung des Andrangs zu rechnen.

Verimpft werden nach Angaben aus dem Kreishaus vorrangig die Vakzine von Biontech und Moderna. Aber auch der Impfstoff von Johnsen & Johnsen werde vorgehalten. Sollten demnächst weitere Impfstoffe durch die Ständige Impfkommission (Stiko) als Impfempfehlungen benannt werden und diese lieferbar sein, würden auch diese Vakzine eingesetzt.

Geimpft werden sollen vordringlich Personen, deren Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt. Es soll nur in begründeten Ausnahmen frühere Impfungen geben: „Ob und inwieweit davon eine Abweichung getroffen wird, obliegt der Entscheidung des jeweiligen Impfarztes vor Ort“, teilte die Kreisverwaltung mit.  (Olaf Weiss)

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